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Die letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts waren von einer tiefen wirtschaftlichen Integration geprägt, die in vielen Ländern zu Enttäuschungen führte. Statt Investitionswachstum und beschleunigter Entwicklung brachte die Globalisierung Instabilität und Ungleichheit. Dani Rodrik, ein führender Ökonom, analysiert das grundlegende Problem der Weltwirtschaft: Demokratie, staatliche Souveränität und wirtschaftliche Globalisierung können nicht gleichzeitig existieren. Er untersucht die letzten drei Jahrhunderte der globalen Integration im wirtschaftlichen und geopolitischen Kontext und plädiert für die Priorität von Demokratie und Souveränität. Demokratische Staaten haben das Recht, ihre sozialen Institutionen zu schützen, und wenn dieses Recht mit den Anforderungen der Weltwirtschaft in Konflikt gerät, sollte die Wirtschaft nachgeben. Ein solches Verständnis von Globalisierung fördert nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und bewahrt die wesentlichen Vorteile, die sie mit sich bringt. Wir benötigen eine kluge Globalisierung, nicht eine Globalisierung um jeden Preis. Rodriks Analyse bietet eine prägnante Diagnose des aktuellen Weltzustands und ist eine notwendige Ergänzung zu anderen Werken über die Herausforderungen und Chancen, vor denen wir stehen.
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Das Globalisierungs-Paradox, Dani Rodrik
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2020
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- (Paperback),
- Buchzustand
- Gebraucht - Gut
- Preis
- 3,19 €inkl. MwSt.
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