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Marcel Proust in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten

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Marcel Proust (1871-1922), ein Klassiker der französischen Literatur, hatte einen bedeutenden Einfluss auf die Transformation des Romans zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In seinem Lebenswerk, dem siebenbändigen Zyklus „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“, führt er den Raum-Zeit-Begriff der inneren, intimen Erfahrungen des Protagonisten ein, die in seiner Erinnerung bewahrt sind. Diese erneut erlebte Realität, die aus der Erinnerung gewonnen wird, ist mit einem komplexen Prozess der Evokation der Vergangenheit verbunden, in dem unwillkürliche Reminiszenzen, die durch scheinbar völlig unwichtige und zufällige Reize hervorgerufen werden, einen zentralen Platz einnehmen. Diese Elemente bilden das grundlegende Gewebe des Textes.

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Marcel Proust in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Claude Mauriac

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Sehr gut
4 Bewertung

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Titel
Marcel Proust in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Claude Mauriac
Reihe
Erstveröffentlichung
1953
Originaltitel
Marcel Proust par lui-même
Bewertung
3,75 von 5 Sternen
Beschreibung
Marcel Proust (1871-1922), ein Klassiker der französischen Literatur, hatte einen bedeutenden Einfluss auf die Transformation des Romans zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In seinem Lebenswerk, dem siebenbändigen Zyklus „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“, führt er den Raum-Zeit-Begriff der inneren, intimen Erfahrungen des Protagonisten ein, die in seiner Erinnerung bewahrt sind. Diese erneut erlebte Realität, die aus der Erinnerung gewonnen wird, ist mit einem komplexen Prozess der Evokation der Vergangenheit verbunden, in dem unwillkürliche Reminiszenzen, die durch scheinbar völlig unwichtige und zufällige Reize hervorgerufen werden, einen zentralen Platz einnehmen. Diese Elemente bilden das grundlegende Gewebe des Textes.