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Molière in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten

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Seine Menschen sind Spielfiguren, seine Liebespaare sind ohne Erotik. Die Handlungen seiner Komödien sind schwach und fast alle den Werken anderer Autoren entnommen, die Schlüsse seiner Stücke unbefriedigend, häufig an den Haaren herbeigezogen; seine Verse sind nicht durchweg gut - und doch hat Molière sich als einziger Dramatiker der französischen Klassik die Welt erobert. Ein Phänomen wie Charlie Chaplin in unserer Zeit: auch er Darsteller, Autor und Unternehmer, auch er kein Perfektionist. Der Regisseur Jean Renoir, der Sohn des Malers, sagte in einem Interview über Chaplin: „Seine Filme zeichnen sich nach dem Urteil gläubiger Fachleute durch falsche Beleuchtung aus, sie gelten als schlecht fotografiert, die Drehbücher sind ungeschickt konzipiert. Trotzdem sind seine Filme meiner Meinung nach Meisterwerke.“

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Molière in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Friedrich Hartau

Sprache
Erscheinungsdatum
1976
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(Paperback)
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Titel
Molière in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Friedrich Hartau
Verlag
Rowohlt
Erscheinungsdatum
1976
Einband
Paperback
ISBN10
3499502453
ISBN13
9783499502453
Reihe
Beschreibung
Seine Menschen sind Spielfiguren, seine Liebespaare sind ohne Erotik. Die Handlungen seiner Komödien sind schwach und fast alle den Werken anderer Autoren entnommen, die Schlüsse seiner Stücke unbefriedigend, häufig an den Haaren herbeigezogen; seine Verse sind nicht durchweg gut - und doch hat Molière sich als einziger Dramatiker der französischen Klassik die Welt erobert. Ein Phänomen wie Charlie Chaplin in unserer Zeit: auch er Darsteller, Autor und Unternehmer, auch er kein Perfektionist. Der Regisseur Jean Renoir, der Sohn des Malers, sagte in einem Interview über Chaplin: „Seine Filme zeichnen sich nach dem Urteil gläubiger Fachleute durch falsche Beleuchtung aus, sie gelten als schlecht fotografiert, die Drehbücher sind ungeschickt konzipiert. Trotzdem sind seine Filme meiner Meinung nach Meisterwerke.“