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Druhé království

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Anglie roku 1064. Přepadení dánských pirátů znamená předčasný konec bezstarostného dětství mladého Cadmona z Helmsby. Jejich šíp ho těžce zraní a udělá z něj mrzáka. Aby se ho otec zbavil, pošle ho jako tlumočníka do normanské vlasti jeho matky. O dva roky později se vyléčený Cadmon vrací zpět i s vítězným vojskem Viléma Dobyvatele. Po bitvě u Hastingsu a korunovaci Viléma za anglického krále se Cadmon ocitne v nevděčném postavení prostředníka mezi uchvatiteli a poraženými. V této roli si získá mnohé zapřisáhlé nepřátele, ale despotický a mnohdy krutý král dá nejednou na jeho úsudek. Ovšem jen do chvíle, než se Vilém dozví, kdo je normanská dáma, kterou Cadmon miluje…

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Druhé království, Rebecca Gablé

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2021
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(Hardcover),
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Klar, Gablé kann schreiben, keine Frage. Man merkt sofort, wie gründlich sie recherchiert hat. Die Schauplätze wirken gelungen, die Figuren echt, und man taucht ziemlich tief ins 11. Jahrhundert ein. Aber zwischen all den historischen Details bleibt die Geschichte stellenweise ein bisschen fad. Es ist einfach sehr, sehr viel, und es fehlt an echten Höhepunkten und Spannungsmomenten. Und manchmal hatte ich das Gefühl, Gablé verliert sich ein bisschen in den politischen Feinheiten und Machtspielchen. Cædmon, der Protagonist, war für mich aber ein echter Lichtblick. Ein Typ, der zwischen zwei Welten steht: zu englisch für die Normannen, zu normannisch für die Engländer. Das fand ich spannend, weil er so vielschichtig und menschlich ist. Er will das Richtige tun, weiß aber oft selbst nicht genau, was das eigentlich ist. Trotzdem: 900 Seiten sind eine Ansage. Nicht jede davon war für mich nötig. Manche Kapitel ziehen sich, und die großen Highlights bleiben ein bisschen aus. Es gibt zwar Schlachten, Intrigen und auch eine Liebesgeschichte, aber so richtig gepackt hat mich das alles nicht. Eher solide erzählt, aber selten mitreißend. Ich will’s aber auch gar nicht schlechtreden, Gablé versteht ihr Handwerk, keine Frage. Sie kann Atmosphäre, sie kann Figuren, und sie kann historische Genauigkeit, wie kaum jemand sonst. Nur für mich persönlich war’s stellenweise etwas zu ausufernd.