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Aussenseiter

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Dieses Buch geht von der Behauptung aus, dass die bürgerliche Aufklärung gescheitert ist. Hans Mayers »Aussenseiter« ist eine profunde und scharfsichtige Analyse eines jahrhundertealten, bis heute wirksamen Komplexes: der mangelnden Emanzipation von Frauen, Homosexuellen und Juden. Seine Ausgangsthese belegt Mayer an der Aufklärung liebstem Kind: der Literatur. Ihre Figuren wie auch die Biografien ihrer Schöpfer belegen, dass die Forderung nach der allgemein menschlichen Gleichheit zum Luftschloß wurde. »Aussenseiter« ist vor allem der Versuch eines brillanten Essayisten, Geschichte als Prozeß greifbar zu machen, der auf uns alle einwirkt, zu dem uns nur allzuoft das Bewußtsein fehlt. Mayers 1975 erschienenes Buch hat bis heute nichts an intellektueller Faszination und Aktualität verloren.

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Aussenseiter, Hans Mayer

Sprache
Erscheinungsdatum
1984
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hans Mayer
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1984
Einband
Hardcover
Seitenzahl
508
ISBN10
3518036246
ISBN13
9783518036242
Reihe
Originaltitel
Aussenseiter
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Dieses Buch geht von der Behauptung aus, dass die bürgerliche Aufklärung gescheitert ist. Hans Mayers »Aussenseiter« ist eine profunde und scharfsichtige Analyse eines jahrhundertealten, bis heute wirksamen Komplexes: der mangelnden Emanzipation von Frauen, Homosexuellen und Juden. Seine Ausgangsthese belegt Mayer an der Aufklärung liebstem Kind: der Literatur. Ihre Figuren wie auch die Biografien ihrer Schöpfer belegen, dass die Forderung nach der allgemein menschlichen Gleichheit zum Luftschloß wurde. »Aussenseiter« ist vor allem der Versuch eines brillanten Essayisten, Geschichte als Prozeß greifbar zu machen, der auf uns alle einwirkt, zu dem uns nur allzuoft das Bewußtsein fehlt. Mayers 1975 erschienenes Buch hat bis heute nichts an intellektueller Faszination und Aktualität verloren.