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Der Krabbenfischer

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Buchbewertung

4,3
(226)

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  • 224 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Thomas lebt ein langsames, bedächtiges Leben mit seiner Mutter in Longferry und arbeitet im Gewerbe seines Großvaters als Krabbenfischer. Früh am Morgen fährt er mit seinem Pferd und Wagen zum grauen, trüben Strand, um nach Garnelen zu suchen; den Rest des Tages verbringt er damit, seine Waren zu verkaufen, den Salz- und Schmutzgeruch abzuwaschen, und sehnt sich nach Joan Wyeth, die in der Nähe wohnt, während er Lieder auf seiner Gitarre übt. Im Herzen ist er ein Folk-Musiker, doch bleibt dieser Traum privat. Als ein auffälliger Besucher auftaucht, der das Versprechen von Hollywood-Glamour mitbringt, wird Thomas aus der Eintönigkeit seines Alltags gerissen und beginnt, eine andere Zukunft zu sehen. Doch wie viel von dem, was der Amerikaner behauptet, ist wahr, und wie weit kann seine Inspiration Thomas tragen? Diese eindringliche und zeitlose Geschichte handelt von einem jungen Mann, der von seinen Umständen eingeengt ist und nach Erfüllung jenseits der ihm bekannten Welt strebt. SEASCRAPER ist ein fesselndes Porträt eines jungen Mannes, der von seiner sozialen Herkunft und den Geistern der Vergangenheit seiner Familie eingeschränkt ist und von künstlerischer Erfüllung träumt.

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Der Krabbenfischer, Benjamin Wood

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2025
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(Hardcover)
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Sehr gut
226 Bewertung

Poetisch. Fast Booker-Prize-Träger.

„Ich bin nicht sicher, ob ich wirklich wach war, bevor er hier gelandet ist.“ Dieser Satz bringt gut auf den Punkt, was die Begegnung zwischen Thomas und Edgar auslöst. Während die erste Hälfte des Romans eher sachlich und mit wenig Emotion erzählt ist, kommt mit Edgars Auftauchen neue Energie in die Geschichte. Thomas beginnt, aufzuwachen, und auch für mich als Leserin wurde es ab da interessanter. Die Beziehung zwischen den beiden bringt eine neue Dynamik. Thomas beginnt, sich selbst und seine Zukunft neu zu überdenken. Besonders eindrücklich war für mich der Traum, in dem er sich intensiv mit seinem Vater und dessen Rolle auseinandersetzt. Als musste er erst ganz tief fallen, um von dort aufstehen zu können. Sprachlich ist der Roman gut lesbar, aber durch die wenigen Kapitel und fehlenden Absätze war es manchmal schwierig, Pausen zu machen oder die Lesestelle wiederzufinden. Gleichzeitig entsteht dadurch eine gewisse Sogwirkung und man liest automatisch größere Abschnitte am Stück. Das Ende fand ich gelungen. Es bringt eine positive Wendung und macht die Entwicklung von Thomas deutlich. Für mich ist es eine Geschichte mit einer starken Grundidee, die nicht ganz ausgeschöpft wurde. Zum Anfang war die Geschichte eher schwach, und hat erst durch ihre Entwicklung überzeugt. Der Inhalt hätte in Teilen einfach etwas runder sein können. Der Einband des Buches ist wunderschön gestaltet und bildet einen passenden Rahmen für ein Buch, das mehr erzählt, als man anfangs vermutet.