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Joseph Süßkind Oppenheimer

Ein Justizmord (Steidl Pocket)

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  • 272 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Es ist ein Spektakel, als Joseph Süßkind Oppenheimer, ehemaliger Geheimer Finanzrat des Herzogs von Württemberg, 1738 hingerichtet wird. In Stuttgart herrschen volksfestartige Zustände, Bier und Wein werden ausgeschenkt, Schmähschriften und Spottgedichte verteilt. Zwölf Meter hoch ist der Galgen, an dessen Ende Oppenheimer in einem eigens für diesen Zweck angefertigten Käfig sechs Jahre lang zur Schau gestellt wird – um allen zu zeigen, was sie erwartet, wenn sie sich außerhalb der ihnen auferlegten gesellschaftlichen Grenzen bewegen. Die Gerichtsreporterin Raquel Erdtmann rollt diesen Justizmord ganz neu auf: Auf Grundlage der Prozessakten erzählt sie von der historischen Person Joseph Süßkind Oppenheimer, lange bevor er als »Jud Süß« zur literarischen Figur bei Hauff und Feuchtwanger wurde und schließlich zum antisemitischen Zerrbild im Propagandafilm von Veit Harland – und entwirft gleichzeitig ein aufschlussreiches Porträt des jüdischen Lebens im Deutschland des 18. Jahrhunderts.

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Joseph Süßkind Oppenheimer, Raquel Erdtmann

Sprache
Erscheinungsdatum
2025
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(Paperback)
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Titel
Joseph Süßkind Oppenheimer
Untertitel
Ein Justizmord (Steidl Pocket)
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Raquel Erdtmann
Erscheinungsdatum
2025
Einband
Paperback
Seitenzahl
272
ISBN13
9783969994979
Reihe
Schlagwörter
Biographien
Beschreibung
Es ist ein Spektakel, als Joseph Süßkind Oppenheimer, ehemaliger Geheimer Finanzrat des Herzogs von Württemberg, 1738 hingerichtet wird. In Stuttgart herrschen volksfestartige Zustände, Bier und Wein werden ausgeschenkt, Schmähschriften und Spottgedichte verteilt. Zwölf Meter hoch ist der Galgen, an dessen Ende Oppenheimer in einem eigens für diesen Zweck angefertigten Käfig sechs Jahre lang zur Schau gestellt wird – um allen zu zeigen, was sie erwartet, wenn sie sich außerhalb der ihnen auferlegten gesellschaftlichen Grenzen bewegen. Die Gerichtsreporterin Raquel Erdtmann rollt diesen Justizmord ganz neu auf: Auf Grundlage der Prozessakten erzählt sie von der historischen Person Joseph Süßkind Oppenheimer, lange bevor er als »Jud Süß« zur literarischen Figur bei Hauff und Feuchtwanger wurde und schließlich zum antisemitischen Zerrbild im Propagandafilm von Veit Harland – und entwirft gleichzeitig ein aufschlussreiches Porträt des jüdischen Lebens im Deutschland des 18. Jahrhunderts.