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Der letzte Berliner

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Etwas Schlimmes passiert in Deutschland. Kaniuk hat es kommen sehen. Fast zwanzig Jahre lang ist er immer wieder dorthin gereist, um der "genetischen Karte" nachzuspüren, die ihm sein Vater, einheimisch, hinterlassen hat, und um die jüdisch-deutsche Verbindung zu bewahren. Jetzt fühlt er zum ersten Mal, dass er sich von den Dämonen befreit hat, die ihn seit seiner Kindheit verfolgten. Doch die Dämonen, die ihn verlassen haben, erwachen bei den Deutschen. Kaniuk versammelt in "Der letzte Berliner" die Eindrücke seiner zahlreichen Reisen in Deutschland. Er schreibt über Begegnungen mit Menschen auf der Straße und mit Prominenten. In einer Zeit, in der sich das "andere" Deutschland, das vereinte, verändert hat, ist Kaniuk ein Zeuge des Geschehens. Abwesend und präsent, fremd und zugehörig, wirft er einen eindringlichen Blick in das heutige Deutschland und unternimmt eine Reise in die Tiefen des deutschen Bewusstseins. In seiner direkten und scharfen Sprache rechnet er mit der Unempfindlichkeit der Deutschen, der Blindheit der Intellektuellen, der Heuchelei der einheimischen Juden und der Unkenntnis der Israelis ab und zertrümmert alle Mythen über das neue Deutschland und die jüdisch-deutsche Versöhnung. Er enthüllt die bittere Wahrheit, dass es kein "anderes Deutschland" gibt.

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Der letzte Berliner, Yoram Kaniuk

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
Einband
(Hardcover)
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Titel
Der letzte Berliner
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Yoram Kaniuk
Verlag
List
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Hardcover
Reihe
Beschreibung
Etwas Schlimmes passiert in Deutschland. Kaniuk hat es kommen sehen. Fast zwanzig Jahre lang ist er immer wieder dorthin gereist, um der "genetischen Karte" nachzuspüren, die ihm sein Vater, einheimisch, hinterlassen hat, und um die jüdisch-deutsche Verbindung zu bewahren. Jetzt fühlt er zum ersten Mal, dass er sich von den Dämonen befreit hat, die ihn seit seiner Kindheit verfolgten. Doch die Dämonen, die ihn verlassen haben, erwachen bei den Deutschen. Kaniuk versammelt in "Der letzte Berliner" die Eindrücke seiner zahlreichen Reisen in Deutschland. Er schreibt über Begegnungen mit Menschen auf der Straße und mit Prominenten. In einer Zeit, in der sich das "andere" Deutschland, das vereinte, verändert hat, ist Kaniuk ein Zeuge des Geschehens. Abwesend und präsent, fremd und zugehörig, wirft er einen eindringlichen Blick in das heutige Deutschland und unternimmt eine Reise in die Tiefen des deutschen Bewusstseins. In seiner direkten und scharfen Sprache rechnet er mit der Unempfindlichkeit der Deutschen, der Blindheit der Intellektuellen, der Heuchelei der einheimischen Juden und der Unkenntnis der Israelis ab und zertrümmert alle Mythen über das neue Deutschland und die jüdisch-deutsche Versöhnung. Er enthüllt die bittere Wahrheit, dass es kein "anderes Deutschland" gibt.