Yoram Kaniuk war ein israelischer Schriftsteller, Maler, Journalist und Theaterkritiker. Sein literarisches Werk zeichnet sich durch tiefe Einblicke in die menschliche Psyche und die Erforschung komplexer zwischenmenschlicher Beziehungen aus. Kaniuk verwebt gekonnt Realität mit Träumen und Erinnerungen und schafft so einen einzigartigen Stil, der die Leser in seine Geschichten hineinzieht.
Teil jüdisch und teil arabisch, ist Yosef Rosenzweig/Shehara hin- und hergerissen von dem Konflikt zwischen zwei Völkern, und er erkennt, wie sehr politische Ereignisse das Leben eines Menschen prägen, unabhängig von privaten Bestrebungen.
Haifa, 18. Juli 1947. Der junge Yossi Harel steht am Steuer eines Schiffes, auf dem 4.515 Menschen auf engstem Raum zusammengedrängt sind. Es sind Juden, vor allem Frauen und Kinder, auf der Flucht ins "gelobte Land". In Haifa aber werden die Flüchtlinge von den Briten zurückgewiesen. Das Schiff wird auf eine schreckliche Irrfahrt entlang der Küsten Europas geschickt. In diesem Buch bricht der heute über 80jährige Yossi Harel sein Schweigen über die damaligen Ereignisse und erzählt die wahre Geschichte der "Exodus".
Mit 74 Jahren wird Yoram Kaniuk ein zweites Mal geboren, als er nach einem Koma im Krankenhaus erwacht. Monatelang hatte er in Halluzinationen gelebt, die Stationen seines langen Lebens zogen an ihm vorüber: Er glaubte, mit seinen toten Eltern und mit längst verlorenen Freunden zu reden, durch Tel Aviv und New York zu wandern, zu schreiben und zu malen. Humorvoll und selbstironisch berichtet Yoram Kaniuk, wie er im Erwachen die traumartigen Ohlbaum Erinnerungsfetzen einbaute in die kaum weniger absurde Realität des Klinikalltags. Der Roman ist eine mutige Auseinandersetzung mit Alter und Tod, der trotz allen Zorns über den unvermeidlichen Verfall des Körpers die Fülle des Lebens spüren lässt. Er ist aber auch der Rückblick eines bedeutenden Schriftstellers auf sein reiches Leben.
Die israelische Pressefotografin Hadar wird auf seltsame Weise in einen tödlichen Sprengstoffanschlag verwickelt. Bei ihren Nachforschungen über die möglichen Motive des Täters verstrickt sie sich immer mehr in ihre eigene, lang verdrängte Vergangenheit.
Etwas Schlimmes passiert in Deutschland. Kaniuk hat es kommen sehen. Fast zwanzig Jahre lang ist er immer wieder dorthin gereist, um der "genetischen Karte" nachzuspüren, die ihm sein Vater, einheimisch, hinterlassen hat, und um die jüdisch-deutsche Verbindung zu bewahren. Jetzt fühlt er zum ersten Mal, dass er sich von den Dämonen befreit hat, die ihn seit seiner Kindheit verfolgten. Doch die Dämonen, die ihn verlassen haben, erwachen bei den Deutschen. Kaniuk versammelt in "Der letzte Berliner" die Eindrücke seiner zahlreichen Reisen in Deutschland. Er schreibt über Begegnungen mit Menschen auf der Straße und mit Prominenten. In einer Zeit, in der sich das "andere" Deutschland, das vereinte, verändert hat, ist Kaniuk ein Zeuge des Geschehens. Abwesend und präsent, fremd und zugehörig, wirft er einen eindringlichen Blick in das heutige Deutschland und unternimmt eine Reise in die Tiefen des deutschen Bewusstseins. In seiner direkten und scharfen Sprache rechnet er mit der Unempfindlichkeit der Deutschen, der Blindheit der Intellektuellen, der Heuchelei der einheimischen Juden und der Unkenntnis der Israelis ab und zertrümmert alle Mythen über das neue Deutschland und die jüdisch-deutsche Versöhnung. Er enthüllt die bittere Wahrheit, dass es kein "anderes Deutschland" gibt.
Adam Stein, ein ehemaliger Zirkusclown, der der Gaskammer entkommen ist, um Tausende von anderen Juden zu unterhalten, während sie ihrem Tod entgegengingen, ist nun der Anführer in einem Asyl in der Negev-Wüste, das ausschließlich von Holocaust-Überlebenden bewohnt wird. Abwechselnd brillanter als die Ärzte und verrückter als die Patienten, kämpft Adam verzweifelt darum, einen Sinn in einer Welt zu finden, in der die Grenze zwischen Vernunft und Wahnsinn unwiderruflich verschwommen ist.
Kaniuks weltbekannter Klassiker wurde verfilmt von Meisterregisseur Paul Schrader mit Jeff Goldblum (Jurassic Park, Independence Day), Willem Dafoe (Spiderman, Wild at Heart), Ayelet Zurer (Munich), Joachim Król, Moritz Bleibtreu, Juliane Köhler, Veronica Ferres u.a.
Thirteen-year-old Talia is a tender girl who loves animals. One day, a tortured and abused puppy falls at her feet, changing Talia's life. She takes him to the vet, cares for him, and saves him from death. She bonds with him and discovers that Vasserman, as she named him, has a hidden talent, a talent that will get them into a lot of trouble. Talia will get involved in many adventures to keep Vasserman close and show him the meaning of true love and devotion.
Terra di profondi contrasti, Israele, anche in letteratura. I racconti qui presentati parlano di sentimenti forti: odio, guerra, sangue e violenza. Eppure non mancano l'amore per le proprie radici, le passioni cocenti, la sensualità.
Talia, una ragazzina innamorata degli animali, trova per le strade di Tel Aviv un cane in fin di vita che porta i segni delle più spaventose torture. Il cane, battezzato Wass, sopravvive per miracolo e si affeziona a lei in modo quasi morboso. L’animale conquista presto l’amore delle persone vicine a Talia. Ma quando Wass rivela doti canore straordinarie che lo portano in televisione, rischia di essere separato dalla sua nuova amatissima padrona. Talia però è disposta perfino ad andare in prigione, pur di non abbandonare l’amico in mani pericolose.