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Kreuzfahrer

Der epische Kampf um das Heilige Land

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„Gott will es!“ - Dan Jones' eindrucksvoll erzählte Geschichte der Kreuzzüge zeigt, dass diese nicht nur von heldenhaften Rittern geprägt waren, sondern eines der blutigsten Kapitel der Menschheit darstellen. Unzählige Frauen und Männer muslimischen, christlichen oder jüdischen Glaubens erlebten und litten unter den Ereignissen. Jones verleiht ihnen eine Stimme, gestützt auf bisher kaum beachtete Quellen und mit der Präzision eines Cambridge-Historikers. Die Kreuzfahrer, die 1099 Jerusalem eroberten, kehrten als Sieger in ihre Heimatdörfer zurück, doch dieser Sieg war das Ergebnis einer Dynamik, die durch den Papst und populistische Gräuelgeschichten des byzantinischen Kaisers angeheizt wurde. Die Brutalität der Angreifer überraschte die Verteidiger, während die Angreifer von der Schönheit der Städte und der Unwirtlichkeit der Natur überwältigt waren. Im Verlauf der Kreuzfahrerzeit wendete sich das Blatt mehrfach, und die Spannungen zwischen Christen und Muslimen nahmen zu. Jones erzählt die Geschichte aus der Perspektive von Päpsten, Königen und Sultanen, lässt arabische Dichter, byzantinische Prinzessinnen und sunnitische Gelehrte zu Wort kommen und vergisst nie die einfachen Menschen auf beiden Seiten der Frontlinien. So entsteht ein faszinierend vielfältiges und zutiefst menschliches Bild einer blutigen Epoche.

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Kreuzfahrer, Dan Jones

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2025
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(Hardcover)
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Ben @Buchkomet Blog

Dan Jones ist für mich einer der besten populären Historiker unserer Zeit, und einer meiner liebsten Autoren. Dieses Buch bestätigt das erneut. Er teilt die Geschichte der Kreuzzüge in drei große Abschnitte: den Aufbruch und die ideologischen Grundlagen bis zum Fall Jerusalems 1099, die Hochphase der Kreuzfahrerstaaten in Syrien und Palästina sowie schließlich den langsamen, unaufhaltsamen Niedergang, unter dem Druck innerer Machtkämpfe und aufstrebender Reiche wie der Mongolen und Mamluken. Jones erzählt dabei nicht langweilig und trocken. Natürlich werden Päpste, Könige und Feldherren beleuchtet. Aber ebenso präsent sind einfache Pilger, Frauen, Dichter, byzantinische Prinzessinnen, sunnitische Gelehrte und Menschen, die zwischen die Fronten geraten sind. Engländer, Spanier, Balkanbewohner, Araber, sogar Wikinger. Diese Einzelschicksale verdichten sich zu einem Gesamtbild, das die Kreuzzüge als das zeigt, was sie waren: ein chaotisches, widersprüchliches Geflecht aus Glauben, Gewalt, Opportunismus und menschlicher Hoffnung. Jones schreibt wie immer klar, präzise und erstaunlich zugänglich. Selbst komplexe Zusammenhänge bleiben verständlich. Wer mit Geschichte sonst wenig anfangen kann, wird hier nicht abgeschreckt, im Gegenteil. Kreuzfahrer ist dabei kein romantisierender Blick zurück und auch keine Moralpredigt. Es ist eine ehrliche, differenzierte und hervorragend erzählte Geschichte einer Epoche, die bis heute nachwirkt.