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Loukoum

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  • 204 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Am 24. Januar 1994 nahm Yves Navarre in Paris im Alter von 53 Jahren sein Leben. Er war einer der erfolgreichsten und produktivsten französischen Schriftsteller seiner Generation, ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt 1980 und dem Prix de l'Académie 1992. Seine Selbsttötung schockierte zwar die Öffentlichkeit, überraschte jedoch die Kenner seines Werkes nicht. Seine Literatur ist stark von Einsamkeit, Depression und Todessehnsucht geprägt. 1991 veröffentlichte er einen der eindringlichsten Aids-Romane, "Ce sont amis que vent emporte". Bereits 1973 entstand "Loukoum", in dem Aids noch nicht thematisiert wird, aber die Metapher einer Seuche, die einen Menschen zerfrisst, präsent ist. Der kranke Protagonist liegt mit "Dame Syphyk" im Bett; die Syphilis übernimmt hier die Rolle, die später Aids zukommt. "Loukoum" kann auch als Aids-Roman gelesen werden, wobei New York, der Schauplatz, eine zentrale Rolle spielt. Diese Stadt, ein Schmelztiegel der Menschheit, vereint Kraft, Glamour, Lust und Tod. Die Charaktere Rasky, ein abgehalfterter Playboy, Luc, ein gescheiterter Journalist, und Lucy, eine gestrandete Stenotypistin, werden durch die dekadente Atmosphäre New Yorks verbunden und letztlich zerstört. Navarre erzählt die Geschichte in einem wild assoziativen, aber klaren chronologischen Stil, wobei sich die drei Erzählstränge bis zum Ende miteinander verweben.

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Loukoum, Yves Navarre, Trésy Lejoly

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Erscheinungsdatum
1986
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(Hardcover),
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