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Völkermord

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Wie ein roter Faden zieht sich das Verbrechen des Völkermords durch die Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Von der Antike bis in die unmittelbare Gegenwart gab es immer wieder Situationen, in denen Gruppen von Menschen um ihrer ethnischen Herkunft, ihres Glaubens oder ihrer politischen Überzeugung willen verfolgt und systematisch ermordet wurden - oder weil sie den Wirtschaftsinteressen überlegener Gesellschaften im Weg standen. Dabei spannt sich der Bogen von der Landnahme des Volkes Israel über die Hexenverfolgungen der frühen Neuzeit und die Ausrottung der amerikanischen und australischen Ureinwohnern bis zu den ideologischen Genoziden der Neuzeit, denen die türkischen Armenier und Teile der Völker der Sowjetunion und Kambodschas zum Opfer fielen. In der Judenvernichtung des nationalsozialistischen Deutschlands fand die Geschichte des Genozids ihren grauenvollen Höhepunkt. Arthur Grenke untersucht die Systematik des Völkermords, vergleicht die Voraussetzungen und Abläufe der Verbrechen und kommt zu dem Schluss, dass es zwar durchaus verschiedene Kategorien des Genozids gibt, dass aber stets bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit eine genozidale Situation eintreten kann. Allein die uneingeschränkte, weltweite Achtung der Würde des Menschen vermag die Gefahr künftiger Genozide zu bannen.

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Völkermord, Arthur Grenke

Sprache
Erscheinungsdatum
2004
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Titel
Völkermord
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Arthur Grenke
Verlag
Herbig
Erscheinungsdatum
2004
Seitenzahl
319
ISBN10
3776622458
ISBN13
9783776622454
Reihe
Beschreibung
Wie ein roter Faden zieht sich das Verbrechen des Völkermords durch die Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Von der Antike bis in die unmittelbare Gegenwart gab es immer wieder Situationen, in denen Gruppen von Menschen um ihrer ethnischen Herkunft, ihres Glaubens oder ihrer politischen Überzeugung willen verfolgt und systematisch ermordet wurden - oder weil sie den Wirtschaftsinteressen überlegener Gesellschaften im Weg standen. Dabei spannt sich der Bogen von der Landnahme des Volkes Israel über die Hexenverfolgungen der frühen Neuzeit und die Ausrottung der amerikanischen und australischen Ureinwohnern bis zu den ideologischen Genoziden der Neuzeit, denen die türkischen Armenier und Teile der Völker der Sowjetunion und Kambodschas zum Opfer fielen. In der Judenvernichtung des nationalsozialistischen Deutschlands fand die Geschichte des Genozids ihren grauenvollen Höhepunkt. Arthur Grenke untersucht die Systematik des Völkermords, vergleicht die Voraussetzungen und Abläufe der Verbrechen und kommt zu dem Schluss, dass es zwar durchaus verschiedene Kategorien des Genozids gibt, dass aber stets bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit eine genozidale Situation eintreten kann. Allein die uneingeschränkte, weltweite Achtung der Würde des Menschen vermag die Gefahr künftiger Genozide zu bannen.