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1929 erscheint André Gides Roman, der 1930 und 1936 von Robert und Geneviève zu einem literarischen Triptychon erweitert wird. Gide thematisiert die bürgerliche Ehe und die Emanzipation der Frau. Éveline erzählt in Tagebuchform von ihrer gescheiterten Ehe. Als junges Mädchen verliebt sie sich in den autoritären Robert, den sie gegen den Wunsch ihrer Eltern heiratet. Mit der Zeit schwindet ihre Bewunderung, und sie fühlt sich von ihm bevormundet. Enttäuscht über Vertrauensbrüche entfernt sich Éveline emotional von Robert und verlässt ihn schließlich. Im zweiten Teil verteidigt Robert sich gegen die Vorwürfe seiner Frau, die nun öffentlich sind. Er sucht die Gründe für die gescheiterte Ehe in Évelines mangelnder Religiosität und dem Einfluss falscher Freunde, ohne ihren Emanzipationswunsch zu verstehen. Im dritten Teil äußert sich ihre Tochter Geneviève, die aus feministischen Gründen das Tagebuch ihrer Mutter veröffentlicht, um anderen Frauen zu helfen. Sie verkörpert eine neue Generation, die patriarchale Regeln bewusst bricht. Gide hatte beim Schreiben mit Schwierigkeiten zu kämpfen, was dem Text anzumerken ist. Trotz des modernen Inhalts zieht sich die Erzählung dahin, und das emanzipatorische Interesse des männlichen Autors bleibt das hervorstechendste Element.
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L'École des femmes, André Gide
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- Erscheinungsdatum
- 1985
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- (Paperback),
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- Beschädigt
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