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Fahrbuch für Biblische Theologie - 20: Der Himmel

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Einblicke in den Himmel sind heute anders möglich als früher: Flugzeuge und Raumfahrt eröffnen neue Perspektiven, die den Himmel über der Erde als kleinen Teil des Kosmos erscheinen lassen. Viele Menschen bewahren den Himmel als Metapher für ihre Hoffnungen und Ängste. In biblischer Zeit war die Zuordnung von Gott und Gestirnen am Himmel von großer Bedeutung. Die Erde, die Sonne und der Mond blieben zentrale Bezugspunkte in schöpfungstheologischen Zeugnissen. Der Himmel galt als Wohnort Gottes, dessen Erreichung als Lebensziel angesehen wurde. Gleichzeitig symbolisierte er einen Bereich, den Menschen nur ahnungsweise erfassen konnten, dessen dauerhafte Erreichung jedoch den Tod voraussetzte. Die Vorstellung vom Durchschreiten der Himmel durch Jesus Christus ist eine zentrale Metapher der österlichen Verkündigung. Kunst, Kirchenmusik und Literatur bieten eigene Sichtweisen auf den Himmel. In der Systematischen Theologie, Homiletik und Pastoraltheologie hat das Bild des Himmels weiterhin große Bedeutung. Beiträge zu Religions- und Kulturgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart, Einzelstudien zu biblischen Texttraditionen sowie Themen der Pastoraltheologie und Religionspädagogik verdeutlichen das anhaltende Interesse an der Verbindung zwischen kosmologischen Beobachtungen und theologischen Erkenntnissen über den Himmel in und über den Menschen.

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Fahrbuch für Biblische Theologie - 20: Der Himmel, Martin Ebner, Vandenhoeck + Ruprecht

Sprache
Erscheinungsdatum
2006
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(Paperback)
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Titel
Fahrbuch für Biblische Theologie - 20: Der Himmel
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2006
Einband
Paperback
Seitenzahl
360
ISBN10
3788721030
ISBN13
9783788721039
Reihe
Beschreibung
Einblicke in den Himmel sind heute anders möglich als früher: Flugzeuge und Raumfahrt eröffnen neue Perspektiven, die den Himmel über der Erde als kleinen Teil des Kosmos erscheinen lassen. Viele Menschen bewahren den Himmel als Metapher für ihre Hoffnungen und Ängste. In biblischer Zeit war die Zuordnung von Gott und Gestirnen am Himmel von großer Bedeutung. Die Erde, die Sonne und der Mond blieben zentrale Bezugspunkte in schöpfungstheologischen Zeugnissen. Der Himmel galt als Wohnort Gottes, dessen Erreichung als Lebensziel angesehen wurde. Gleichzeitig symbolisierte er einen Bereich, den Menschen nur ahnungsweise erfassen konnten, dessen dauerhafte Erreichung jedoch den Tod voraussetzte. Die Vorstellung vom Durchschreiten der Himmel durch Jesus Christus ist eine zentrale Metapher der österlichen Verkündigung. Kunst, Kirchenmusik und Literatur bieten eigene Sichtweisen auf den Himmel. In der Systematischen Theologie, Homiletik und Pastoraltheologie hat das Bild des Himmels weiterhin große Bedeutung. Beiträge zu Religions- und Kulturgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart, Einzelstudien zu biblischen Texttraditionen sowie Themen der Pastoraltheologie und Religionspädagogik verdeutlichen das anhaltende Interesse an der Verbindung zwischen kosmologischen Beobachtungen und theologischen Erkenntnissen über den Himmel in und über den Menschen.