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Schriftenreihe D. Studien - 23: Österreich! und Front Heil!

Aus den Akten des Generalsekretariats der Vaterländischen Front - Innenansichten eines Regimes

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  • 436 Seiten
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Die im Mai 1933 von Engelbert Dollfuß ins Leben gerufene 'Vaterländische Front' diente zunächst als Plattform für all diejenigen, die sich zum Regierungskurs bekannten, der nicht nur das Bekenntnis zur Selbstständigkeit Österreichs, sondern auch 'zur Überwindung des Parteienstaates' einschloss. Am Ende des autoritären Transformationsprozesses 1933/34 fungierte sie als De-facto-Staatspartei, die auch an die Stelle der die Regierung Dollfuß unterstützenden Koalitionsparteien des Jahres 1933 getreten war. Ihre Implementierung von oben und ihre politische Monopolstellung bewirkte eine starke Zunahme ihrer Mitglieder, vor allem im öffentlichen Dienst, die schließlich Anfang des Jahres 1938 die drei-Millionen-Grenze erreichte. Diese imponierenden Zahlen korrespondierten jedoch nicht mit der politischen Wirklichkeit. Die doppelte Frontstellung gegen die Sozialdemokratie und den Nationalsozialismus verhinderte die Bildung einer notwendigen breiten Basis im Kampf gegen den immer bedrohlicher werdenden Nationalsozialismus. Der Band enthält ausgewählte Aktenbestände des Generalsekretariats der Vaterländischen Front, die sich im Zentralen Kriegsarchiv der Russischen Föderation in Moskau befinden. Sie ermöglichen einen Blick aus die Lebenswirklichkeiten im Österreich der Jahre 1933-1938 und hinter die Kulissen der offiziellen Propaganda.

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Schriftenreihe D. Studien - 23: Österreich! und Front Heil!, Robert Kriechbaumer

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
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(Hardcover),
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Titel
Schriftenreihe D. Studien - 23: Österreich! und Front Heil!
Untertitel
Aus den Akten des Generalsekretariats der Vaterländischen Front - Innenansichten eines Regimes
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Hardcover
Seitenzahl
436
ISBN10
3205773241
ISBN13
9783205773245
Reihe
Beschreibung
Die im Mai 1933 von Engelbert Dollfuß ins Leben gerufene 'Vaterländische Front' diente zunächst als Plattform für all diejenigen, die sich zum Regierungskurs bekannten, der nicht nur das Bekenntnis zur Selbstständigkeit Österreichs, sondern auch 'zur Überwindung des Parteienstaates' einschloss. Am Ende des autoritären Transformationsprozesses 1933/34 fungierte sie als De-facto-Staatspartei, die auch an die Stelle der die Regierung Dollfuß unterstützenden Koalitionsparteien des Jahres 1933 getreten war. Ihre Implementierung von oben und ihre politische Monopolstellung bewirkte eine starke Zunahme ihrer Mitglieder, vor allem im öffentlichen Dienst, die schließlich Anfang des Jahres 1938 die drei-Millionen-Grenze erreichte. Diese imponierenden Zahlen korrespondierten jedoch nicht mit der politischen Wirklichkeit. Die doppelte Frontstellung gegen die Sozialdemokratie und den Nationalsozialismus verhinderte die Bildung einer notwendigen breiten Basis im Kampf gegen den immer bedrohlicher werdenden Nationalsozialismus. Der Band enthält ausgewählte Aktenbestände des Generalsekretariats der Vaterländischen Front, die sich im Zentralen Kriegsarchiv der Russischen Föderation in Moskau befinden. Sie ermöglichen einen Blick aus die Lebenswirklichkeiten im Österreich der Jahre 1933-1938 und hinter die Kulissen der offiziellen Propaganda.