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Fremdenfeinde & Wutbürger

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Wahlen sind geprägt von Politikverachtung, die sich auf der Straße und im Internet äußert, vor allem durch „Bürger in Wut“ und eine antimoderne Bewegung. Die Erfolge rechter Demagogen sind verstörend, da Argumente bei Wutbürgern nicht fruchten; sie handeln nicht nach den Regeln der Vernunft. Die Grundwerte unserer Demokratie – Liberalität, Toleranz und Kompromissbereitschaft – werden verachtet. Dies ist das Programm neuer Bewegungen, die auf Dissens, Polarisierung und Regelverletzung setzen. Rechtspopulisten fordern mehr plebiszitäre Partizipation, lehnen jedoch die parlamentarische Demokratie ab. Sie sind von Feindbildern und einem Hass gegen „Fremde“ geleitet. Empörung allein ist wenig hilfreich; wirksame Gegenstrategien erfordern eine Offenlegung der Inhalte rechter Diskurse. Das Buch analysiert Phänomene des rechten Populismus, den Nationalismus der Neuen Rechten, die Parolen von Pegida und die Verfassungskritik der AfD. Es untersucht die Frage „Warum Sachsen“, die Faszination des Autoritären und die Eskalation der Gewalt gegen Fremde seit dem Pogrom von Rostock-Lichtenhagen. Zudem wird das Phänomen der Hasskriminalität betrachtet und der Umgang mit unerwünschter Geschichte analysiert. Schließlich wird erforscht, wie Rechte die Kölner Silvesternacht instrumentalisieren und welche Rolle Gerüchte und Internet-Hass im Kontext der Fremdenfeindschaft spielen.

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Fremdenfeinde & Wutbürger, Wolfgang Benz

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
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(Paperback)
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Titel
Fremdenfeinde & Wutbürger
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Wolfgang Benz
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Paperback
Seitenzahl
300
ISBN10
3863313011
ISBN13
9783863313012
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Wahlen sind geprägt von Politikverachtung, die sich auf der Straße und im Internet äußert, vor allem durch „Bürger in Wut“ und eine antimoderne Bewegung. Die Erfolge rechter Demagogen sind verstörend, da Argumente bei Wutbürgern nicht fruchten; sie handeln nicht nach den Regeln der Vernunft. Die Grundwerte unserer Demokratie – Liberalität, Toleranz und Kompromissbereitschaft – werden verachtet. Dies ist das Programm neuer Bewegungen, die auf Dissens, Polarisierung und Regelverletzung setzen. Rechtspopulisten fordern mehr plebiszitäre Partizipation, lehnen jedoch die parlamentarische Demokratie ab. Sie sind von Feindbildern und einem Hass gegen „Fremde“ geleitet. Empörung allein ist wenig hilfreich; wirksame Gegenstrategien erfordern eine Offenlegung der Inhalte rechter Diskurse. Das Buch analysiert Phänomene des rechten Populismus, den Nationalismus der Neuen Rechten, die Parolen von Pegida und die Verfassungskritik der AfD. Es untersucht die Frage „Warum Sachsen“, die Faszination des Autoritären und die Eskalation der Gewalt gegen Fremde seit dem Pogrom von Rostock-Lichtenhagen. Zudem wird das Phänomen der Hasskriminalität betrachtet und der Umgang mit unerwünschter Geschichte analysiert. Schließlich wird erforscht, wie Rechte die Kölner Silvesternacht instrumentalisieren und welche Rolle Gerüchte und Internet-Hass im Kontext der Fremdenfeindschaft spielen.