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Die Ich-Erzählerin beschreibt ihre hilflose Reaktion auf die Beklemmung während eines Besuchs einer Gartenschau. Das Thema der Entwurzelung zieht sich durch die Erzählungen von Menschen, auch Kindern, die sich in ihrer eigenen Haut und im Familienkreis unwohl fühlen. Es sind Geschichten von Entfremdung, unabhängig vom Schauplatz – sei es Basel, Tessin, Schweden oder Süditalien. Diese Orte fungieren lediglich als Kulisse für das Gefühl der Unbehaglichkeit, das die Figuren in ihrem Alltag begleitet. Flucht wird als blinde Sehnsucht nach einem anderen Leben oder als Angst vor einer erstarrten Identität dargestellt. Die Beweggründe der Protagonisten, sich zu lösen – sei es schüchtern oder durch mutige Entscheidungen – entspringen einem tiefen Misstrauen gegenüber der Routine, die sie von ihrer wahren Bestimmung ablenkt. Oft brechen übernatürliche Elemente die realistische Ebene auf, was umso überraschender und verstörender wirkt, da Stil und Komposition der Prosa auf jegliche diffuse Abstraktionen verzichten.
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Flucht aus dem Irisgarten, Alexandra Lavizzari
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- 2010
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