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Der neoliberale Großangriff auf Europa

Wirtschaftspolitische Gegenkonzepte statt Polemik: Eine Analyse

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  • 247 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Dienstleistungsrichtlinie, Unabhängigkeit der Zentralbank, Osterweiterung, Blockade der Sozialunion, ruinöser Steuerwettbewerb: Die Europäische Union wird immer mehr zu einem Instrument von Neoliberalen, die über die europäische Einigung ihre Dogmen der Deregulierung und Privatisierung durchsetzen wollen. Was als Friedens- und Wohlstandsprojekt begann, soll nun den Interessen des ungezügelten Marktes geopfert werden. Der Autor zeigt auf, daß diese Entwicklungen nicht auf unvermeidliche Sachzwänge der „Globalisierung“ zurückzuführen sind, sondern ganz bewußt zum Vorteil einer Minderheit gefördert werden: legitimiert durch die neue „Religion“ des Neoliberalismus. Gab es früher unter Ökonomen und politischen Parteien einen Wettbewerb der Ideen zur Gestaltung der europäischen Wirtschaftspolitik, haben sich heute in Brüssel fast alle dem neoliberalen „Einheitsbrei“ unterworfen. Dies erzeugt zu Recht Frust bei der europäischen Bevölkerung, wie die Ablehnung der EU-Verfassung in Frankreich und den Niederlanden gezeigt hat. Jürgen Bozsoki präsentiert ein umfassendes Gegenkonzept zum neoliberalen Großangriff auf Europa und macht allen Frustrierten Mut, daß ein anderes Europa möglich ist.

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Der neoliberale Großangriff auf Europa, Jürgen Bozsoki

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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(Hardcover)
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Titel
Der neoliberale Großangriff auf Europa
Untertitel
Wirtschaftspolitische Gegenkonzepte statt Polemik: Eine Analyse
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jürgen Bozsoki
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Hardcover
Seitenzahl
247
ISBN10
385167202X
ISBN13
9783851672022
Reihe
Beschreibung
Dienstleistungsrichtlinie, Unabhängigkeit der Zentralbank, Osterweiterung, Blockade der Sozialunion, ruinöser Steuerwettbewerb: Die Europäische Union wird immer mehr zu einem Instrument von Neoliberalen, die über die europäische Einigung ihre Dogmen der Deregulierung und Privatisierung durchsetzen wollen. Was als Friedens- und Wohlstandsprojekt begann, soll nun den Interessen des ungezügelten Marktes geopfert werden. Der Autor zeigt auf, daß diese Entwicklungen nicht auf unvermeidliche Sachzwänge der „Globalisierung“ zurückzuführen sind, sondern ganz bewußt zum Vorteil einer Minderheit gefördert werden: legitimiert durch die neue „Religion“ des Neoliberalismus. Gab es früher unter Ökonomen und politischen Parteien einen Wettbewerb der Ideen zur Gestaltung der europäischen Wirtschaftspolitik, haben sich heute in Brüssel fast alle dem neoliberalen „Einheitsbrei“ unterworfen. Dies erzeugt zu Recht Frust bei der europäischen Bevölkerung, wie die Ablehnung der EU-Verfassung in Frankreich und den Niederlanden gezeigt hat. Jürgen Bozsoki präsentiert ein umfassendes Gegenkonzept zum neoliberalen Großangriff auf Europa und macht allen Frustrierten Mut, daß ein anderes Europa möglich ist.