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Neujahrsblatt - 188: Randalierende Lehrerinnen

Der Basler Lehrerinnenstreik vom 3. Februar 1959

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Von Pfui, Teufel bis Bravo, Bravissimo Es war eine Sensation, die sogar die New York Times vermeldete: Nach dem massiven Manner-Nein zum Frauenstimmrecht in der Schweiz bei der Volksabstimmung vom 1. Februar 1959 traten die Lehrerinnen des Basler Madchengymnasiums geschlossen in den Streik - aus Protest gegen die erneute Missachtung des staatsburgerlichen Rechtsanspruchs der Schweizer Frauen. Bei den Streik-Lehrerinnen gingen Schmahungen und Lob, Kuchen, Blumen und ein Spielzeug-Teppichklopfer ein. In den (damals noch sechs) Basler Zeitungen tobten heftige Leser(innen)briefschlachten. Die redaktionellen Stellungnahmen waren in den burgerlichen Blattern unisono negativ und in den linken Medien ebenso einhellig positiv. Der Verein fur Frauenstimmrecht lud zur Sympathiekundgebung ein. Die meisten Basler Parlamentarier rugten die Lehrerinnen aufs Heftigste; ihr warmster Verteidiger war der Ehemann einer der Radelsfuhrerinnen. Was war das fur eine Zeit - 14 Jahre nach Kriegsende, 12 Jahre vor dem Durchbruch des Frauenstimmrechts 1971? Das Buch lasst, ausgehend von der 50-Jahr-Feier am Gymnasium Leonhard, Zeitzeuginnen aus dem Lager der Lehrerinnen und Schulerinnen zu Wort kommen. Historische Beitrage zur Stimmrechts-, Schul- und Frauengeschichte, alte und neue Fotos sowie Abbildungen von Dokumenten von damals und eine CD mit Radiobeitragen erlauben aufschlussreiche und amusante Einblicke in eine historische Episode, auf die Basel stolz sein kann.

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Neujahrsblatt - 188: Randalierende Lehrerinnen, Ursula Krattiger, Antonia Schmidlin

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2009
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(Paperback),
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