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Am Schattenberg

Roman einer Familie

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  • 409 Seiten
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Im blauen Dunst der Toscanistumpen und Tabakpfeifen sitzen die Männer an den Tischen, essen Käse und Roggenbrot oder rauchen. Die Jüngeren stehen mit Wein in der Hand zusammen, lassen sich von einem Kirchenvogt nachschenken und reden laut durcheinander. Doch als Christian den Saal betritt, verstummt das Gerede und weicht unverständlichem Gemurmel. Schließlich breitet sich betretenes Schweigen aus. Das Debüt des Walliser Autors Otto Zumoberhaus vereint Familienepos, Sittenroman und Zeitgeschichte. Im Zentrum steht die Sünde, die den jungen Christian Zenthelen und seine Frau vor große Herausforderungen stellt und die Dorfgemeinschaft am Schattenberg erschüttert. Christian, auch 'der Rotbart-Chrischti' genannt, kämpft gegen Schicksalsschläge, falsche Frömmigkeit und die mächtige Patrizierfamilie. Hartnäckig verfolgt er seinen Weg, um seinen Namen weiterzuführen. Doch nicht nur archaische, sondern auch moderne Herausforderungen wie Industrialisierung, Migration, Krieg und der Eisenbahnbau setzen der Familie zu. Der Roman spannt einen Bogen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart und beleuchtet die Verflechtungen von großer und kleiner Geschichte. Im Mikrokosmos des Schattenbergs und seiner theaterverrückten Bewohner spiegelt sich das Weltgeschehen wider.

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Am Schattenberg, Otto Zumoberhaus

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Hardcover)
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Titel
Am Schattenberg
Untertitel
Roman einer Familie
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Otto Zumoberhaus
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Hardcover
Seitenzahl
409
ISBN10
3858694010
ISBN13
9783858694010
Reihe
Schlagwörter
Belletristik, Alpen
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Im blauen Dunst der Toscanistumpen und Tabakpfeifen sitzen die Männer an den Tischen, essen Käse und Roggenbrot oder rauchen. Die Jüngeren stehen mit Wein in der Hand zusammen, lassen sich von einem Kirchenvogt nachschenken und reden laut durcheinander. Doch als Christian den Saal betritt, verstummt das Gerede und weicht unverständlichem Gemurmel. Schließlich breitet sich betretenes Schweigen aus. Das Debüt des Walliser Autors Otto Zumoberhaus vereint Familienepos, Sittenroman und Zeitgeschichte. Im Zentrum steht die Sünde, die den jungen Christian Zenthelen und seine Frau vor große Herausforderungen stellt und die Dorfgemeinschaft am Schattenberg erschüttert. Christian, auch 'der Rotbart-Chrischti' genannt, kämpft gegen Schicksalsschläge, falsche Frömmigkeit und die mächtige Patrizierfamilie. Hartnäckig verfolgt er seinen Weg, um seinen Namen weiterzuführen. Doch nicht nur archaische, sondern auch moderne Herausforderungen wie Industrialisierung, Migration, Krieg und der Eisenbahnbau setzen der Familie zu. Der Roman spannt einen Bogen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart und beleuchtet die Verflechtungen von großer und kleiner Geschichte. Im Mikrokosmos des Schattenbergs und seiner theaterverrückten Bewohner spiegelt sich das Weltgeschehen wider.