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Pietas Bavarica

Höfische Kunst und Bayerische Frömmigkeit 1150-1848

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  • 662 Seiten
  • 24 Lesestunden

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Ein opulentes Werk von Gerhard P. Woeckel untersucht die Wiederbelebung der Heiligenverehrung in Bayern nach dem Konzil von Triest 1563, das diese offiziell genehmigte. Die Verehrung umfasste nicht nur Heilige, sondern auch Bilder von Jesus und Maria, die die kirchliche Verkündigung unterstützten und die Praxis der Pietas ermöglichten. Besonders fokussiert wird auf Bayern, insbesondere auf Ettal, Altötting, Wessobrunn und München, die unter der Herrschaft der Wittelsbacher standen. Diese förderten Wallfahrten, Prozessionen und Votivgaben an den Wallfahrtsorten. Auch Herrschergattinnen stifteten Kirchen und Heiligenbilder, oft mit einem religiös motivierten politischen Ziel. Herrscher wie Max Emanuel brachten Objekte aus den Kriegen gegen die Türken mit, die als christianisierte Votivgaben in Kirchen und Klöstern installiert wurden. Das Buch bietet eine detailreiche Darstellung der Pietas und ihrer Ausdrucksformen, untermalt von einer überwältigenden Fülle an Material. Es ist eine Hommage an Bayern, seine Bewohner und die Kunst.

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Pietas Bavarica, Gerhard Paulus Woeckel

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1992
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(Hardcover),
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