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Grundlagentexte Soziologie: Soziologie des Essens

Eine sozial- und kulturwissenschaftliche Einführung in die Ernährungsforschung

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Menschen müssen sich ernähren, doch das Was, Wie und Wann des Essens ist nicht festgelegt. Die gesellschaftlichen und kulturellen Regelungen bestimmen, was essbar ist, wie Speisen zubereitet werden, das Verhalten am Tisch und welche Nahrung wem zusteht. Diese Soziologie des Essens bietet umfassende Einblicke und erklärt die Thematik, indem sie auf allgemeinere soziologische Theorien zurückgreift, um das Thema in breitere gesellschaftliche Zusammenhänge zu integrieren. Gemeinsame Küchen, Tische und Geschmäcker verbinden Menschen und fördern ihre Gesellschaftlichkeit, während unbekannte Küchen und abgelehnte Plätze soziale Barrieren schaffen. Wenn sich die Gesellschaft wandelt, wird das Regelwerk hinterfragt und kann zerfallen, was die Suche nach neuen Essregeln, wie sie alternative Ernährungslehren bieten, anstößt. Dies ist besonders relevant für die heutige Gesellschaft, in der Nahrungsüberfluss nicht zu Genuss, sondern zu Ängsten und Askese führt. Die Soziologie des Essens führt systematisch in das Thema ein und bietet sowohl themenspezifische Erklärungen als auch Verbindungen zu größeren gesellschaftlichen Fragestellungen.

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Grundlagentexte Soziologie: Soziologie des Essens, Eva Barlösius

Sprache
Erscheinungsdatum
2011
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(Paperback)
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Titel
Grundlagentexte Soziologie: Soziologie des Essens
Untertitel
Eine sozial- und kulturwissenschaftliche Einführung in die Ernährungsforschung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Eva Barlösius
Erscheinungsdatum
2011
Einband
Paperback
Seitenzahl
328
ISBN10
3779914891
ISBN13
9783779914891
Reihe
Bewertung
2,75 von 5 Sternen
Beschreibung
Menschen müssen sich ernähren, doch das Was, Wie und Wann des Essens ist nicht festgelegt. Die gesellschaftlichen und kulturellen Regelungen bestimmen, was essbar ist, wie Speisen zubereitet werden, das Verhalten am Tisch und welche Nahrung wem zusteht. Diese Soziologie des Essens bietet umfassende Einblicke und erklärt die Thematik, indem sie auf allgemeinere soziologische Theorien zurückgreift, um das Thema in breitere gesellschaftliche Zusammenhänge zu integrieren. Gemeinsame Küchen, Tische und Geschmäcker verbinden Menschen und fördern ihre Gesellschaftlichkeit, während unbekannte Küchen und abgelehnte Plätze soziale Barrieren schaffen. Wenn sich die Gesellschaft wandelt, wird das Regelwerk hinterfragt und kann zerfallen, was die Suche nach neuen Essregeln, wie sie alternative Ernährungslehren bieten, anstößt. Dies ist besonders relevant für die heutige Gesellschaft, in der Nahrungsüberfluss nicht zu Genuss, sondern zu Ängsten und Askese führt. Die Soziologie des Essens führt systematisch in das Thema ein und bietet sowohl themenspezifische Erklärungen als auch Verbindungen zu größeren gesellschaftlichen Fragestellungen.