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Dr. Heinrich Jettmar geriet während des 1. Weltkriegs in russische Kriegsgefangenschaft und meldete sich in Sibirien freiwillig zur Seuchenbekämpfung. Er übernahm die Leitung einer Peststation, die auch Teile der chinesischen Mandschurei umfasste. Dort lernte er Dr. Wu Liande, einen Pionier der chinesischen Pestbekämpfung, kennen, der ihn 1924 nach Harbin holte. Jettmars Expeditionen führten ihn ins Li-ao-Becken, wo er die Seuche eindämmen wollte, jedoch von Räuberbanden und der einheimischen Bevölkerung bedroht wurde. Weitere Reisen brachten ihn zum Sungari und dessen Nebenflüssen, wo er sich um die Gesundheit der He Zhen kümmerte und ethnologische Entdeckungen machte. 1931 arbeitete er im Auftrag des chinesischen Gesundheitsministeriums in den Lößgebieten von Shanxi und Shaanxi, wo er oft nur überlebende Kinder in von der Pest verwüsteten Dörfern fand. Nach einem kurzen Aufenthalt in Österreich kehrte er 1937 als Beauftragter des Völkerbundes nach China zurück, wo er in Chongqing lebte, während die Stadt bombardiert wurde. Seine Reisen führten ihn auch nach Yan'an, wo er Mao Zedong traf. Nach dem Ende seiner Mission war eine Rückkehr nach Österreich nicht mehr möglich. In Shanghai kümmerte er sich um Leprakranke und kehrte erst 1946 nach Österreich zurück. Gerd Kaminski beschreibt Jettmars bewegtes Leben anhand seines schriftlichen Nachlasses und ergänzt es mit Fotografien aus seiner Zeit in China.
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Pestarzt in China, Gerd Kaminski
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2010
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- (Paperback),
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- Gebraucht - Gut
- Preis
- 12,99 €inkl. MwSt.
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