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Heitere Tage, mondhelle Nächte, frische Meeresbrisen – doch was tun, wenn niemand da ist, um all das zu genießen? Das Ehepaar Brasen führt ein wenig beachtetes Hotel an der Ostküste Jütlands. Eine Zeitungsannonce bringt den Wandel: Die Sommerfrischler strömen herbei, und die Herausforderungen der Brasens ändern sich radikal. Herman Bang entwickelt seine Figuren mit unübertroffener Bündigkeit und Prägnanz. Jedes Wort ist wohlüberlegt, ohne ornamentales Beiwerk oder atmosphärische Wattierung, stattdessen liebevoll skizzierte Details, die ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Szene um Szene entfaltet sich das Bild einer Epoche, in der eine sonnenhungrige Gesellschaft das Hotel überflutet und die Beschaulichkeit zunichte macht – ein Beispiel für die Geburt des Tourismus aus geschäftlichem Interesse. Neben der titelgebenden Geschichte enthält der Band zwei weitere Meisterwerke des „dänischen Tschechow“. In „Die Raben“ versammelt sich eine große Schar, hinter deren familiärem Zusammenhalt eigennützige Motive lauern. „Fräulein Caja“ entführt uns in ein Pensionat, wo oberflächliches Geschwätz die Liebenden voneinander trennt. Bangs präzise Milieustudien zeigen berührend, wie ungeschickt die Menschen versuchen, einen Hauch von dem Glück zu erhaschen, das sie suchen.
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Sommerfreuden, Herman Bang, Ingeborg Keel, Aldo Keel
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2007
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- (Hardcover)
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- Titel
- Sommerfreuden
- Untertitel
- Erzählungen
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Herman Bang, Ingeborg Keel, Aldo Keel
- Verlag
- Manesse
- Erscheinungsdatum
- 2007
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 352
- ISBN10
- 3717521268
- ISBN13
- 9783717521266
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Klassiker
- Bewertung
- 4 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Heitere Tage, mondhelle Nächte, frische Meeresbrisen – doch was tun, wenn niemand da ist, um all das zu genießen? Das Ehepaar Brasen führt ein wenig beachtetes Hotel an der Ostküste Jütlands. Eine Zeitungsannonce bringt den Wandel: Die Sommerfrischler strömen herbei, und die Herausforderungen der Brasens ändern sich radikal. Herman Bang entwickelt seine Figuren mit unübertroffener Bündigkeit und Prägnanz. Jedes Wort ist wohlüberlegt, ohne ornamentales Beiwerk oder atmosphärische Wattierung, stattdessen liebevoll skizzierte Details, die ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Szene um Szene entfaltet sich das Bild einer Epoche, in der eine sonnenhungrige Gesellschaft das Hotel überflutet und die Beschaulichkeit zunichte macht – ein Beispiel für die Geburt des Tourismus aus geschäftlichem Interesse. Neben der titelgebenden Geschichte enthält der Band zwei weitere Meisterwerke des „dänischen Tschechow“. In „Die Raben“ versammelt sich eine große Schar, hinter deren familiärem Zusammenhalt eigennützige Motive lauern. „Fräulein Caja“ entführt uns in ein Pensionat, wo oberflächliches Geschwätz die Liebenden voneinander trennt. Bangs präzise Milieustudien zeigen berührend, wie ungeschickt die Menschen versuchen, einen Hauch von dem Glück zu erhaschen, das sie suchen.





