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Philo Litera: Fischel und Chaye

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Mit „Fischel und Chaye“, dem Debüt von Roger Reiss, wird ein Autor vorgestellt, der tief in der multilingualen Kultur der schweizerischen Juden verwurzelt ist. In einer einzigartigen sprachlichen Melange aus Jiddisch, Schwyzerdütsch und Hochdeutsch erzählt Reiss humorvoll von seiner Kindheit im Zürcher Stetl – einer Welt, der er mit diesem Werk ein literarisches Denkmal setzt. Der junge Roger wächst in einer Familie auf, in der die strikte Einhaltung religiöser Gesetze und der wöchentliche Synagogenbesuch selbstverständlich sind. In diesem Mikrokosmos wird das Leben von zahlreichen Regeln und Gewohnheiten geprägt, die die jüngere Generation zu kreativen „erlaubten“ Übertretungen anregen. Wenn Reiss von den skurrilen Ideen erzählt, die seine Familie entwickelt, um am Sabbat fernsehen zu können, wird der Leser in komische Situationen hineingezogen, die an Slapstickfilme erinnern. Roger Reiss wurde am 24. November 1944 als Sohn eines jüdischen Tuchwarenhändlers in Zürich geboren. Nach dem Torastudium und dem Besuch der Talmudschule studierte er Volks- und Betriebswirtschaft an der Universität Zürich. Seit 1988 ist er literarisch tätig, unter anderem als freier Mitarbeiter der Jüdischen Rundschau. Derzeit arbeitet Reiss an einem zweiten Band mit Erzählungen aus dem Genfer Stetl.

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Philo Litera: Fischel und Chaye, Roger Reiss

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
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(Paperback)
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Titel
Philo Litera: Fischel und Chaye
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Roger Reiss
Verlag
Philo
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Paperback
Seitenzahl
153
ISBN10
3865723497
ISBN13
9783865723499
Reihe
Beschreibung
Mit „Fischel und Chaye“, dem Debüt von Roger Reiss, wird ein Autor vorgestellt, der tief in der multilingualen Kultur der schweizerischen Juden verwurzelt ist. In einer einzigartigen sprachlichen Melange aus Jiddisch, Schwyzerdütsch und Hochdeutsch erzählt Reiss humorvoll von seiner Kindheit im Zürcher Stetl – einer Welt, der er mit diesem Werk ein literarisches Denkmal setzt. Der junge Roger wächst in einer Familie auf, in der die strikte Einhaltung religiöser Gesetze und der wöchentliche Synagogenbesuch selbstverständlich sind. In diesem Mikrokosmos wird das Leben von zahlreichen Regeln und Gewohnheiten geprägt, die die jüngere Generation zu kreativen „erlaubten“ Übertretungen anregen. Wenn Reiss von den skurrilen Ideen erzählt, die seine Familie entwickelt, um am Sabbat fernsehen zu können, wird der Leser in komische Situationen hineingezogen, die an Slapstickfilme erinnern. Roger Reiss wurde am 24. November 1944 als Sohn eines jüdischen Tuchwarenhändlers in Zürich geboren. Nach dem Torastudium und dem Besuch der Talmudschule studierte er Volks- und Betriebswirtschaft an der Universität Zürich. Seit 1988 ist er literarisch tätig, unter anderem als freier Mitarbeiter der Jüdischen Rundschau. Derzeit arbeitet Reiss an einem zweiten Band mit Erzählungen aus dem Genfer Stetl.