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"Wäre Jan Drees eine Band, ich würde in der ersten Reihe stehen und seine Lieder laut mitsingen." Mathias Hielscher, Virginia Jetzt! "Ich glaube nicht mehr an uns. Es geht mir (jetzt, bloß) darum, ein Leben zu bekommen, irgendeines. Ich will vergessen und wünsche mir gleichzeitig doch, dass alles ein bisschen wie früher wird, dass alles wie früher werden kann. Wie damals, als es anfing. Im April, Mai, Juni. Wir waren schrecklich jung und flüsterten nachts von Springbrunnenrändern im Park über Zitronenkerzen hinweg. Inzwischen geht alles vorbei, im Junimond. Ich weiß, dass wir uns nicht mehr wirklich lieben können, wenn draußen kein Sommer werden will und drinnen kein bisschen Wärme, wenn wir insgeheim fragen, was in drei langen Jahren alles verlernt werden kann." Jan Drees' melancholischer Roman über die große Liebe ist das ernüchternde Psychogramm einer Generation, die Utopie suchend in den Tag hinein lebt, dabei aber unfähig ist, wenigstens ein kleines Glück festzuhalten.

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Letzte Tage, jetzt, Jan Drees

Sprache
Erscheinungsdatum
2006
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(Hardcover),
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Titel
Letzte Tage, jetzt
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jan Drees
Verlag
Eichborn
Erscheinungsdatum
2006
Einband
Hardcover
Seitenzahl
144
ISBN10
3821857773
ISBN13
9783821857770
Reihe
Bewertung
3,75 von 5 Sternen
Beschreibung
"Wäre Jan Drees eine Band, ich würde in der ersten Reihe stehen und seine Lieder laut mitsingen." Mathias Hielscher, Virginia Jetzt! "Ich glaube nicht mehr an uns. Es geht mir (jetzt, bloß) darum, ein Leben zu bekommen, irgendeines. Ich will vergessen und wünsche mir gleichzeitig doch, dass alles ein bisschen wie früher wird, dass alles wie früher werden kann. Wie damals, als es anfing. Im April, Mai, Juni. Wir waren schrecklich jung und flüsterten nachts von Springbrunnenrändern im Park über Zitronenkerzen hinweg. Inzwischen geht alles vorbei, im Junimond. Ich weiß, dass wir uns nicht mehr wirklich lieben können, wenn draußen kein Sommer werden will und drinnen kein bisschen Wärme, wenn wir insgeheim fragen, was in drei langen Jahren alles verlernt werden kann." Jan Drees' melancholischer Roman über die große Liebe ist das ernüchternde Psychogramm einer Generation, die Utopie suchend in den Tag hinein lebt, dabei aber unfähig ist, wenigstens ein kleines Glück festzuhalten.