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Aktuelle Probleme der klinischen Strahlenbiologie

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  • 152 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Das letzte Dezennium der klinischen Strahlentherapie war geprägt von bedeutenden technischen Fortschritten in der Erzeugung hochenergetischer Elektronen, ultraharter Bremsstrahlung und Gammastrahlung. Mit modernen Kreis- oder Linearbeschleunigern können wir Elektronen und Bremsstrahlung bis zu 50 MeV erzeugen und therapeutisch nutzen. Die Dosimetrie hat sich durch die Einführung korperaquivalenter Phantome und verbesserte Messmethoden erheblich weiterentwickelt, was zu einer hohen Genauigkeit bei der Bestrahlungsplanung führt. Diese Fortschritte ermöglichen eine optimale Anordnung der Dosisverteilung, die gesunde Organe schont. Methodische Besonderheiten wie Bewegungsbestrahlung, der Einsatz von Sieben oder Keilfiltern und die motorische Bewegung des Bestrahlungstisches haben zwar an Umfang verloren, sind jedoch nach wie vor relevant. Die Entwicklung der Strahlentherapie scheint sich allmählich einem Plateau zu nähern, jedoch bleibt die Radiobiologie und -physik aktiv. Neuere Forschungen, die den Sauerstoffeffekt unter Druck, alternative Strahlenarten wie Neutronen und n-Mesonen sowie Variationen in der Dosierung untersuchen, zeigen, dass die Fortschritte in diesem Bereich weiterhin voranschreiten.

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Aktuelle Probleme der klinischen Strahlenbiologie, Karl-H. Kärcher

Sprache
Erscheinungsdatum
1970
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(Hardcover),
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Beschädigt
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Karl-H. Kärcher
Verlag
Springer
Erscheinungsdatum
1970
Einband
Hardcover
Seitenzahl
152
ISBN10
3540051651
ISBN13
9783540051657
Reihe
Beschreibung
Das letzte Dezennium der klinischen Strahlentherapie war geprägt von bedeutenden technischen Fortschritten in der Erzeugung hochenergetischer Elektronen, ultraharter Bremsstrahlung und Gammastrahlung. Mit modernen Kreis- oder Linearbeschleunigern können wir Elektronen und Bremsstrahlung bis zu 50 MeV erzeugen und therapeutisch nutzen. Die Dosimetrie hat sich durch die Einführung korperaquivalenter Phantome und verbesserte Messmethoden erheblich weiterentwickelt, was zu einer hohen Genauigkeit bei der Bestrahlungsplanung führt. Diese Fortschritte ermöglichen eine optimale Anordnung der Dosisverteilung, die gesunde Organe schont. Methodische Besonderheiten wie Bewegungsbestrahlung, der Einsatz von Sieben oder Keilfiltern und die motorische Bewegung des Bestrahlungstisches haben zwar an Umfang verloren, sind jedoch nach wie vor relevant. Die Entwicklung der Strahlentherapie scheint sich allmählich einem Plateau zu nähern, jedoch bleibt die Radiobiologie und -physik aktiv. Neuere Forschungen, die den Sauerstoffeffekt unter Druck, alternative Strahlenarten wie Neutronen und n-Mesonen sowie Variationen in der Dosierung untersuchen, zeigen, dass die Fortschritte in diesem Bereich weiterhin voranschreiten.