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Beiträge zur Kunstwissenschaft - 78: Bildende Kunst im Spielfilm

Zur Präsentation von Kunst in einem Massenmedium des 20. Jahrhunderts

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Film und bildende Kunst sind seit den Anfängen des Kinos eng miteinander verbunden, beeinflussen und zitieren sich gegenseitig. In Filmen werden bekannte Kunstwerke gezeigt, während Künstler das Medium Film als Inspirationsquelle nutzen. Kunstwerke im Film können narrative Funktionen erfüllen, indem sie kodierte Informationen über Charaktere und Schauplätze liefern, die vom Zuschauer entschlüsselt werden müssen. Oft erscheinen sie als Details, sind jedoch entscheidende Bestandteile der Inszenierung. Diese Untersuchung analysiert insbesondere Filme, in denen Kunstwerke über ihre dekorative Funktion hinaus in die Handlung integriert werden. Ein zentrales Anliegen ist es, das Image und die Wertigkeit von Kunst, die den Kinobesuchern vermittelt wird, sowie die Darstellung von Kunstschaffenden im Spielfilm herauszuarbeiten. Zudem wird der Umgang mit Künstlermythen und -klischees am Beispiel eines fiktiven Künstlers untersucht. Dabei zeigt sich ein überraschend vielfältiger und kreativer Einsatz der Filmschaffenden im Umgang mit bildenden Künsten und der Figur des Künstlers. Der Untersuchungszeitraum umfasst Spielfilme der 40er bis 90er Jahre, wobei die amerikanischen Produktionen der 50er und 60er Jahre aufgrund ihres künstlerischen Anspruchs im Fokus stehen.

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Beiträge zur Kunstwissenschaft - 78: Bildende Kunst im Spielfilm, Richard Schönenbach

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Erscheinungsdatum
2000
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Titel
Beiträge zur Kunstwissenschaft - 78: Bildende Kunst im Spielfilm
Untertitel
Zur Präsentation von Kunst in einem Massenmedium des 20. Jahrhunderts
Sprache
Deutsch
Verlag
scaneg
Erscheinungsdatum
2000
Einband
Paperback
Seitenzahl
392
ISBN10
3892350787
ISBN13
9783892350781
Reihe
Beschreibung
Film und bildende Kunst sind seit den Anfängen des Kinos eng miteinander verbunden, beeinflussen und zitieren sich gegenseitig. In Filmen werden bekannte Kunstwerke gezeigt, während Künstler das Medium Film als Inspirationsquelle nutzen. Kunstwerke im Film können narrative Funktionen erfüllen, indem sie kodierte Informationen über Charaktere und Schauplätze liefern, die vom Zuschauer entschlüsselt werden müssen. Oft erscheinen sie als Details, sind jedoch entscheidende Bestandteile der Inszenierung. Diese Untersuchung analysiert insbesondere Filme, in denen Kunstwerke über ihre dekorative Funktion hinaus in die Handlung integriert werden. Ein zentrales Anliegen ist es, das Image und die Wertigkeit von Kunst, die den Kinobesuchern vermittelt wird, sowie die Darstellung von Kunstschaffenden im Spielfilm herauszuarbeiten. Zudem wird der Umgang mit Künstlermythen und -klischees am Beispiel eines fiktiven Künstlers untersucht. Dabei zeigt sich ein überraschend vielfältiger und kreativer Einsatz der Filmschaffenden im Umgang mit bildenden Künsten und der Figur des Künstlers. Der Untersuchungszeitraum umfasst Spielfilme der 40er bis 90er Jahre, wobei die amerikanischen Produktionen der 50er und 60er Jahre aufgrund ihres künstlerischen Anspruchs im Fokus stehen.