Gratis Versand ab 16,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Nach Delft gehen

Autor*innen

Buchbewertung

Parameter

  • 128 Seiten
  • 5 Lesestunden

Mehr zum Buch

KUNST ERZÄHLT Eine immer wieder überraschende Erzählung von sanfter Spannung, deren kurze Szenen sich zu einem Mosaik von großer Ruhe fügen. Peter Stobbe gelingt es, die Unruhe des Bilderschaffens und seine Erfahrungen aus der grundierten Leinwand mit Witz in eine schwebende sprachliche Erkundung zu überführen. Sein Landlooper folgt auf dem Weg nach Delft den alten Sehnsuchtsfäden der Kunst. Eine Geschichte vom Glück der Anstrengung, vom ständigen Taumeln im aufrechten Gang und von den Abstürzen beim Versuch, die Grenzen der eigenen Wirklichkeit auszuloten. Das Malen als Lebensentwurf. Es geht um nicht weniger als die Aneignung der Welt, in kühler Anschauung und mit brennender Ungeduld, so leuchtend und eigensinnig wie die roten Fäden auf dem Bild mit der Spitzenklöpplerin. Mit einer ebenso leichten wie zauberischen Präzision spielt der Autor immer wieder hintergründig Kunstgeschichte ein und bringt so Bilder zum Sprechen, die uns vertraut sind. Daraus ist ein schönes, stilles Buch geworden. Mit einem poetischen Surplus, wie er in einer so scharfsinnigen Prosa nur selten zu finden ist. (Hin und wieder gibt es das: van Gogh in seinen Briefen, John Berger, Wolfgang Hildesheimer; hervorragende Doppelbegabungen, Maler, die ungewöhnlich schreiben können...).

Von Nach Delft gehen (2001) sind aktuell auf Lager verfügbar.

Buchkauf

Nach Delft gehen, Peter Stobbe

Sprache
Erscheinungsdatum
2001
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover),
Buchzustand
Gebraucht - Sehr gut
Preis
2,79 €inkl. MwSt.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

3,0
Gut
1 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Sprache
Deutsch
Autor*innen
Peter Stobbe
Verlag
Libelle
Erscheinungsdatum
2001
Einband
Hardcover
Seitenzahl
128
ISBN10
3909081916
ISBN13
9783909081912
Reihe
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
KUNST ERZÄHLT Eine immer wieder überraschende Erzählung von sanfter Spannung, deren kurze Szenen sich zu einem Mosaik von großer Ruhe fügen. Peter Stobbe gelingt es, die Unruhe des Bilderschaffens und seine Erfahrungen aus der grundierten Leinwand mit Witz in eine schwebende sprachliche Erkundung zu überführen. Sein Landlooper folgt auf dem Weg nach Delft den alten Sehnsuchtsfäden der Kunst. Eine Geschichte vom Glück der Anstrengung, vom ständigen Taumeln im aufrechten Gang und von den Abstürzen beim Versuch, die Grenzen der eigenen Wirklichkeit auszuloten. Das Malen als Lebensentwurf. Es geht um nicht weniger als die Aneignung der Welt, in kühler Anschauung und mit brennender Ungeduld, so leuchtend und eigensinnig wie die roten Fäden auf dem Bild mit der Spitzenklöpplerin. Mit einer ebenso leichten wie zauberischen Präzision spielt der Autor immer wieder hintergründig Kunstgeschichte ein und bringt so Bilder zum Sprechen, die uns vertraut sind. Daraus ist ein schönes, stilles Buch geworden. Mit einem poetischen Surplus, wie er in einer so scharfsinnigen Prosa nur selten zu finden ist. (Hin und wieder gibt es das: van Gogh in seinen Briefen, John Berger, Wolfgang Hildesheimer; hervorragende Doppelbegabungen, Maler, die ungewöhnlich schreiben können...).