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- 152 Seiten
- 6 Lesestunden
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Mütter, die unter dem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom (MBPS) leiden, fügen ihren gesunden Kindern heimlich Schaden zu, um medizinische Aufmerksamkeit zu erlangen. Eine betroffene Mutter, Frau „Proxy“, schildert ihren jahrzehntelangen Leidensweg, geprägt von schwerem sexuellem Missbrauch in der Kindheit, der sie zur Täterin machte. Sie beschreibt, wie sie ihre Tochter absichtlich in Lebensgefahr brachte, nur um sich anschließend als aufopfernde Retterin zu inszenieren. Für ihre Tochter war sie sowohl Täterin als auch Retterin, Teufelin und Engel. Der Erfahrungsbericht wird durch die Perspektiven von Experten ergänzt, darunter ein Medizin-Ethiker, eine Fachfrau für weibliche Kriminalität, eine Staatsanwältin, ein Pädiater sowie ein Psychiater und Psychotherapeut. Frau Proxy möchte mit ihrer Geschichte anderen Betroffenen Mut machen, sich einer Therapie zu öffnen, da diese sowohl ihrer Tochter als auch ihr selbst das Leben gerettet haben. Die Autoren beleuchten ein schockierendes Thema wissenschaftlich und allgemeinverständlich. Ein fesselndes Buch, das zum Nachdenken anregt und nicht aus der Hand gelegt werden kann. Keywords: Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom, Kindesmisshandlung, Traumatisierung durch Missbrauch, Mutter-Kind-Beziehung.
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Proxy - dunkle Seite der Mütterlichkeit, Ulrich Sachsse
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- Erscheinungsdatum
- 2015
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- (Paperback),
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- Gebraucht - Gut
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- 12,49 €inkl. MwSt.
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