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Innsbrucker Schriften zur Europäischen Ethnologie und Kulturanalyse - 1: Emotionen im deutschen Schlager 1930 - 1949

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Annegret Waldner analysiert in diesem Band, wie der Alltag mit seinen Eindrücken, sozialen Bindungen und emotionalen Haltungen im Schlager reflektiert wird. Sie betrachtet nicht nur die musikalische Gestaltung, sondern auch die Widerständigkeit dieser Textgattung. Eingebettet in kulturwissenschaftliche Medientextanalyse wird die Geschichte des Schlagers von den 1930er Jahren bis 1949 sowie die Medien des Schlagers – Grammophon, Radio, Tonfilm, Heftchen- und Notenliteratur – dargestellt. Die unterschiedlichen Gefühlswelten und Werthaltungen werden als singuläre und periodische Parameter quantitativ und qualitativ analysiert, in ihrer zeitlichen Abfolge präsentiert und medientextintern verglichen. Von 1930 bis zur Restaurationsphase nach dem Zweiten Weltkrieg unterlag der Schlager einer zensierenden Beeinflussung, die in den Rezeptionsangeboten sichtbar wird. Er reflektiert kulturelle und soziale Veränderungen sowie Wechsel von Einstellungen und Normen, kommuniziert diese Umbrüche an die Rezipienten und integriert sich aktiv in diese Bewegungsprozesse. Der Schlager wird als alltagskulturelles Moment verstanden, als flüchtiger Teil des täglichen Lebens, der den Hörern ihren Alltag „selbstverständlich“ macht.

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Innsbrucker Schriften zur Europäischen Ethnologie und Kulturanalyse - 1: Emotionen im deutschen Schlager 1930 - 1949, Annegret Waldner

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Erscheinungsdatum
2009
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(Paperback),
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Titel
Innsbrucker Schriften zur Europäischen Ethnologie und Kulturanalyse - 1: Emotionen im deutschen Schlager 1930 - 1949
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Annegret Waldner
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Paperback
Seitenzahl
257
ISBN10
3706547724
ISBN13
9783706547727
Reihe
Beschreibung
Annegret Waldner analysiert in diesem Band, wie der Alltag mit seinen Eindrücken, sozialen Bindungen und emotionalen Haltungen im Schlager reflektiert wird. Sie betrachtet nicht nur die musikalische Gestaltung, sondern auch die Widerständigkeit dieser Textgattung. Eingebettet in kulturwissenschaftliche Medientextanalyse wird die Geschichte des Schlagers von den 1930er Jahren bis 1949 sowie die Medien des Schlagers – Grammophon, Radio, Tonfilm, Heftchen- und Notenliteratur – dargestellt. Die unterschiedlichen Gefühlswelten und Werthaltungen werden als singuläre und periodische Parameter quantitativ und qualitativ analysiert, in ihrer zeitlichen Abfolge präsentiert und medientextintern verglichen. Von 1930 bis zur Restaurationsphase nach dem Zweiten Weltkrieg unterlag der Schlager einer zensierenden Beeinflussung, die in den Rezeptionsangeboten sichtbar wird. Er reflektiert kulturelle und soziale Veränderungen sowie Wechsel von Einstellungen und Normen, kommuniziert diese Umbrüche an die Rezipienten und integriert sich aktiv in diese Bewegungsprozesse. Der Schlager wird als alltagskulturelles Moment verstanden, als flüchtiger Teil des täglichen Lebens, der den Hörern ihren Alltag „selbstverständlich“ macht.