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Geschichte der abendländischen Bibliotheken

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  • 160 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Diese Bibliotheken werden im Mittelalter abgelöst von "Bibliotheken des Heils", die sich auf das heilsrelevante menschliche Handeln und die göttliche Gnade konzentrieren. In der Neuzeit treten "Bibliotheken des Nutzens" an ihre Stelle: Die Landesherren setzen nun eigene Einrichtungen an die Stelle kirchlicher Institutionen, die der Mehrung des Nutzens für das jeweilige Land verpflichtet sind. Die überall entstehenden Universitäts- und Hofbibliotheken gehören in diesen Kontext. Erst am Ende des 20. Jahrhunderts entsteht mit den "digitalen Bibliotheken" etwas qualitativ Neues, indem der Aspekt des "Nutzens" unter digitalem Vorzeichen verstärkt wird - seither stehen die Bibliotheken als Institutionen in Frage.

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Geschichte der abendländischen Bibliotheken, Uwe Jochum

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Hardcover)
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Titel
Geschichte der abendländischen Bibliotheken
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Uwe Jochum
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Hardcover
Seitenzahl
160
ISBN10
3896786695
ISBN13
9783896786692
Reihe
Beschreibung
Diese Bibliotheken werden im Mittelalter abgelöst von "Bibliotheken des Heils", die sich auf das heilsrelevante menschliche Handeln und die göttliche Gnade konzentrieren. In der Neuzeit treten "Bibliotheken des Nutzens" an ihre Stelle: Die Landesherren setzen nun eigene Einrichtungen an die Stelle kirchlicher Institutionen, die der Mehrung des Nutzens für das jeweilige Land verpflichtet sind. Die überall entstehenden Universitäts- und Hofbibliotheken gehören in diesen Kontext. Erst am Ende des 20. Jahrhunderts entsteht mit den "digitalen Bibliotheken" etwas qualitativ Neues, indem der Aspekt des "Nutzens" unter digitalem Vorzeichen verstärkt wird - seither stehen die Bibliotheken als Institutionen in Frage.