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Drohnenkrieg

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Drohnen, ob klein wie Insekten oder groß wie Passagierflugzeuge, repräsentieren die neuesten Waffen der Rüstungsindustrie. Sie werden sowohl zur Überwachung als auch zum gezielten Töten eingesetzt und versprechen Milliardengewinne, während sie militärische Konflikte und Aufstandsbekämpfung grundlegend verändern. Als präzise Waffen gegen 'Terroristen' angepriesen, zeigen Einsätze in Afghanistan, Pakistan, dem Irak und Gaza, dass Drohnen oft nicht zwischen Gegnern und unschuldigen Zivilisten unterscheiden. Rund viertausend Menschen starben bereits bei Einsätzen, die der 'Ausschaltung' von Einzelzielen galten. Entscheidungen über Drohnentötungen werden von Spezialisten in klimatisierten Einsatzzentralen getroffen, oft Hunderte oder Tausende Kilometer vom Ziel entfernt. Die Unterscheidung zwischen Zielen wird unmöglich, wenn Zivilisten betroffen sind. Der Einsatz von Drohnen ist Teil einer breiteren Militarisierung des Lebens, die mit umfassender Überwachung beginnt. Der Übergang von Überwachungsdrohnen zu bewaffneten UAVs wird immer geringer. Ein Verbot militärischer und polizeilicher Drohnen ist daher für die Gesellschaft von entscheidender Bedeutung. Medea Benjamin, Aktivistin und Mitbegründerin von Global Exchange und Code Pink, setzt sich seit 2009 gegen den Einsatz militärischer Drohnen ein.

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Drohnenkrieg, Medea Benjamin

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Paperback)
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Titel
Drohnenkrieg
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Medea Benjamin
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Paperback
Seitenzahl
200
ISBN10
3944233050
ISBN13
9783944233055
Reihe
Bewertung
3,2 von 5 Sternen
Beschreibung
Drohnen, ob klein wie Insekten oder groß wie Passagierflugzeuge, repräsentieren die neuesten Waffen der Rüstungsindustrie. Sie werden sowohl zur Überwachung als auch zum gezielten Töten eingesetzt und versprechen Milliardengewinne, während sie militärische Konflikte und Aufstandsbekämpfung grundlegend verändern. Als präzise Waffen gegen 'Terroristen' angepriesen, zeigen Einsätze in Afghanistan, Pakistan, dem Irak und Gaza, dass Drohnen oft nicht zwischen Gegnern und unschuldigen Zivilisten unterscheiden. Rund viertausend Menschen starben bereits bei Einsätzen, die der 'Ausschaltung' von Einzelzielen galten. Entscheidungen über Drohnentötungen werden von Spezialisten in klimatisierten Einsatzzentralen getroffen, oft Hunderte oder Tausende Kilometer vom Ziel entfernt. Die Unterscheidung zwischen Zielen wird unmöglich, wenn Zivilisten betroffen sind. Der Einsatz von Drohnen ist Teil einer breiteren Militarisierung des Lebens, die mit umfassender Überwachung beginnt. Der Übergang von Überwachungsdrohnen zu bewaffneten UAVs wird immer geringer. Ein Verbot militärischer und polizeilicher Drohnen ist daher für die Gesellschaft von entscheidender Bedeutung. Medea Benjamin, Aktivistin und Mitbegründerin von Global Exchange und Code Pink, setzt sich seit 2009 gegen den Einsatz militärischer Drohnen ein.