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Reiten für Rußland

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Der Autor schildert aus eigener Erfahrung die Gespräche junger Offiziere, meist Studenten, während des Vormarsches in Russland, als die Katastrophe von Stalingrad bereits absehbar war. Sie diskutieren die Hintergründe des Krieges und teilen die schwindende Hoffnung, dass Deutschland zu den Idealen der Zwischenkriegszeit zurückkehren kann, insbesondere das Selbstbestimmungsrecht der vom Kreml unterdrückten Völker zu fördern. Diese Gedanken durchziehen die Gespräche, die eine Vielzahl von Themen ansprechen: die Natur der Völker, den Sinn der Geschichte und die Zukunft der Kulturen in einer zunehmend einheitlichen Welt. Trotz unterschiedlicher und oft widersprüchlicher Ansichten ist der geistige Hintergrund der Gespräche stark von den Lehren des Neuen Testaments und der Bhagavadgita geprägt. Der Regimentskommandeur hebt die österreichisch-ungarische Monarchie als Beispiel eines gelungenen Reiches hervor. Er sieht den Sinn des Krieges darin, dass Deutsche und Russen gemeinsam an einem größeren Reich zwischen Nordsee und Stillem Ozean arbeiten. Der Autor dokumentiert Gedanken und Vorstellungen, die für viele Soldaten und Offiziere typisch waren, auch wenn diese Ideale von der Politik verraten wurden. Die angesprochenen kulturgeschichtlichen und geopolitischen Fragen machen das Werk zu einem aktuellen geistig-politischen Dokument. Der Autor, General Freiherr Jordis von Lohausen, geboren 1907, war im Zweiten Weltkrieg als Regimentsfü

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Reiten für Rußland, Heinrich Jordis von Lohausen

Sprache
Erscheinungsdatum
1998
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(Hardcover)
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Titel
Reiten für Rußland
Sprache
Deutsch
Verlag
Stocker
Erscheinungsdatum
1998
Einband
Hardcover
Seitenzahl
216
ISBN10
3702008314
ISBN13
9783702008314
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Der Autor schildert aus eigener Erfahrung die Gespräche junger Offiziere, meist Studenten, während des Vormarsches in Russland, als die Katastrophe von Stalingrad bereits absehbar war. Sie diskutieren die Hintergründe des Krieges und teilen die schwindende Hoffnung, dass Deutschland zu den Idealen der Zwischenkriegszeit zurückkehren kann, insbesondere das Selbstbestimmungsrecht der vom Kreml unterdrückten Völker zu fördern. Diese Gedanken durchziehen die Gespräche, die eine Vielzahl von Themen ansprechen: die Natur der Völker, den Sinn der Geschichte und die Zukunft der Kulturen in einer zunehmend einheitlichen Welt. Trotz unterschiedlicher und oft widersprüchlicher Ansichten ist der geistige Hintergrund der Gespräche stark von den Lehren des Neuen Testaments und der Bhagavadgita geprägt. Der Regimentskommandeur hebt die österreichisch-ungarische Monarchie als Beispiel eines gelungenen Reiches hervor. Er sieht den Sinn des Krieges darin, dass Deutsche und Russen gemeinsam an einem größeren Reich zwischen Nordsee und Stillem Ozean arbeiten. Der Autor dokumentiert Gedanken und Vorstellungen, die für viele Soldaten und Offiziere typisch waren, auch wenn diese Ideale von der Politik verraten wurden. Die angesprochenen kulturgeschichtlichen und geopolitischen Fragen machen das Werk zu einem aktuellen geistig-politischen Dokument. Der Autor, General Freiherr Jordis von Lohausen, geboren 1907, war im Zweiten Weltkrieg als Regimentsfü