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Tisdagarna med Morrie

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Morrie Schwartz var Mitch Allboms favoritprofessor, hans mentor och vän. På examensdagen lovar Mitch att hålla kontakten men det dröjer tjugo år innan han hör av sig. Av en händelse får han se sin gamle sociologiprofessor på teve; Morrie har drabbats av en nervsjukdom som långsamt förlamar hans kropp men inte hans sinnes briljans och inte hans lust att leva ända till slutet. Mitch beslutar sig för att besöka Morrie varje tisdag - precis som under studieåren. De samtalar om kärlek,äktenskap, känslor, förlåtelse, saknad och död. Deras pånyttfödda vänskap blir till en sista föreläsning fylld av visdom och erfarenhet, en lektion i konsten att leva.

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Tisdagarna med Morrie, Mitch Albom, Kerstin Hallén

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2000
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(Paperback),
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4,0
Sehr gut
6093 Bewertung

Es ist mir völlig unverständlich, wie es zu einem Hype um das Buch kommen konnte. Ich habe es gerade gelesen - und habe mich zum Schluss nur noch gequält, weil ich die Lektüre von Büchern nur ungern abbreche. Die hochgelobten „Lektionen des Lebens“ wirken banal und oberflächlich – sie bieten kaum neue oder tiefgründige Einsichten: Light Philosophy at its very best. Die konstante Idealisierung des Mentors Morrie wirkt mit der Zeit ermüdend. Zudem hatte ich mehr und mehr den Eindruck, dass hier weniger echte philosophische Auseinandersetzung stattfindet, sondern vorrangig die Geschichte vom Lebensende Morries ausgeschlachtet wird. Philosophische Überlegungen über die Essenz des Lebens sind da leider Nebenschauplatz. Der körperliche Verfall Morries wird sehr detailliert geschildert – etwa, wann er sich nicht mehr selbst waschen kann oder wie seine Lunge zunehmend versagt. Immer wieder dreht es sich z.B. um die Frage, wann der Moment sein wird, ab dem Morrie seinen Hintern nicht mehr selbständig säubern kann. Für mich geht es hier nicht um einen respektvollen Umgang mit dem Thema Tod, und ich werte dieses Buch somit als schlichtweg Voyeurismus, bei dem die Faszination am Verfall eines ursprünglich vielleicht wirklich herausragenden Mannes im Vordergrund steht. Dieses "Denkmal" hätte ihm eigentlich erspart bleiben können. Die Lektüre ist daher eine echte Zeitverschwendung.