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Kopflos

Roman

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Wir denken, wir wären nicht fähig, ein Verbrechen zu begehen, bis wir es tun. Menschen glauben, sie wüssten, wozu sie fähig sind, und denken, sie könnten niemals einem Kind schaden oder jemanden vergewaltigen. In einem Supermarkt in Frankreich hofft Lisa, einen Blick auf ihre fünfjährigen Zwillinge zu erhaschen, die mit ihrem Vater einkaufen. Im Sorgerechtsprozess hat sie das Umgangsrecht verloren und sieht ihre Kinder nur noch einmal im Monat unter Aufsicht. Der Schmerz, das Heranwachsen ihrer Söhne nicht mehr täglich miterleben zu können, ist überwältigend. Ihre Pflichtverteidigerin ist verzweifelt, da Lisa zur Gefahr für sich selbst wird, während sie das Leben ihrer Familie beobachtet. Schließlich durchbricht sie die juristisch festgelegte Distanz zum Familienhaus, und die vertraute Umgebung weckt schmerzhafte Erinnerungen. Die Brücke, an der sie und ihr Mann gestritten und geliebt haben, das Landhaus der Schwiegereltern, die sie nie akzeptiert haben – all das wird zur Obsession. Das Beobachten reicht nicht mehr aus. Ariana Harwicz erzählt leidenschaftlich und unkonventionell von einer Liebe, die sich selbst verzehrt. Es ist die Geschichte eines Raubüberfalls, einer Entführung und einer Brandstiftung – ein Roman über Mutterschaft, der sprachlich und emotional einzigartig ist.

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Kopflos, Ariana Harwicz

Sprache
Erscheinungsdatum
2025
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(Paperback),
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Titel
Kopflos
Untertitel
Roman
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ariana Harwicz
Verlag
Beck
Erscheinungsdatum
2025
Einband
Paperback
Seitenzahl
140
ISBN10
3406836941
ISBN13
9783406836947
Reihe
Beschreibung
Wir denken, wir wären nicht fähig, ein Verbrechen zu begehen, bis wir es tun. Menschen glauben, sie wüssten, wozu sie fähig sind, und denken, sie könnten niemals einem Kind schaden oder jemanden vergewaltigen. In einem Supermarkt in Frankreich hofft Lisa, einen Blick auf ihre fünfjährigen Zwillinge zu erhaschen, die mit ihrem Vater einkaufen. Im Sorgerechtsprozess hat sie das Umgangsrecht verloren und sieht ihre Kinder nur noch einmal im Monat unter Aufsicht. Der Schmerz, das Heranwachsen ihrer Söhne nicht mehr täglich miterleben zu können, ist überwältigend. Ihre Pflichtverteidigerin ist verzweifelt, da Lisa zur Gefahr für sich selbst wird, während sie das Leben ihrer Familie beobachtet. Schließlich durchbricht sie die juristisch festgelegte Distanz zum Familienhaus, und die vertraute Umgebung weckt schmerzhafte Erinnerungen. Die Brücke, an der sie und ihr Mann gestritten und geliebt haben, das Landhaus der Schwiegereltern, die sie nie akzeptiert haben – all das wird zur Obsession. Das Beobachten reicht nicht mehr aus. Ariana Harwicz erzählt leidenschaftlich und unkonventionell von einer Liebe, die sich selbst verzehrt. Es ist die Geschichte eines Raubüberfalls, einer Entführung und einer Brandstiftung – ein Roman über Mutterschaft, der sprachlich und emotional einzigartig ist.