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- 133 Seiten
- 5 Lesestunden
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"Es ist ein europäischer Mythos, dass aus den Religionskriegen des 16. und 17. Jahrhundert der säkulare Staat entstanden sei. Zunächst enstanden nämlich - als Folge der Religionskriege - absolutistische Nationalstaaten mit einer Neigung zu konfessioneller Territorialisierung wie im Falle Frankreichs. Säkularisierung führt auch nicht notwendig zu Demokratisierung, wie das sowjetische Beispiel zeigt. José Casanova warnt: 'Gegen Immigranten gerichteter, fremdenfeindlicher Nativismus, konservative Verteidigung christlicher Kultur und Zivilisation, säkularistische anti-religiöse Voreingenommenheit, liberal-feministische Kritik am muslimischen patriarchalischen Fundamentalismus und Angst vor islamistischen Terrornetzwerken werden überall in Europa willkürlich zu einem anti-muslimischen Diskurs verschmolzen. Das macht ein beiderseitiges Entgegenkommen, das für eine erfolgreiche Integration notwendig ist - von Immigrantengruppen und von aufnehmenden Gesellschaften -, praktisch unmöglich"--Publisher's description, p. [2] of dust jacket.
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Europas Angst vor der Religion, José Casanova
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2009,
- Buchzustand
- Beschädigt
- Preis
- 3,39 €inkl. MwSt.
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- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- José Casanova
- Verlag
- Berlin University Press
- Erscheinungsdatum
- 2009
- Seitenzahl
- 133
- ISBN10
- 3940432474
- ISBN13
- 9783940432476
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Sozialwissenschaften, Esoterik & Religion, Politikwissenschaft, Soziologie, Soziale Probleme, Kulturgeschichte, Einwanderung
- Beschreibung
- "Es ist ein europäischer Mythos, dass aus den Religionskriegen des 16. und 17. Jahrhundert der säkulare Staat entstanden sei. Zunächst enstanden nämlich - als Folge der Religionskriege - absolutistische Nationalstaaten mit einer Neigung zu konfessioneller Territorialisierung wie im Falle Frankreichs. Säkularisierung führt auch nicht notwendig zu Demokratisierung, wie das sowjetische Beispiel zeigt. José Casanova warnt: 'Gegen Immigranten gerichteter, fremdenfeindlicher Nativismus, konservative Verteidigung christlicher Kultur und Zivilisation, säkularistische anti-religiöse Voreingenommenheit, liberal-feministische Kritik am muslimischen patriarchalischen Fundamentalismus und Angst vor islamistischen Terrornetzwerken werden überall in Europa willkürlich zu einem anti-muslimischen Diskurs verschmolzen. Das macht ein beiderseitiges Entgegenkommen, das für eine erfolgreiche Integration notwendig ist - von Immigrantengruppen und von aufnehmenden Gesellschaften -, praktisch unmöglich"--Publisher's description, p. [2] of dust jacket.




