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Erste umfassende Monografie zum Arbeitserziehungslager Innsbruck–Reichenau Die Publikation legt erstmals umfassend die Geschichte eines Arbeitserziehungslagers in Österreich dar. Sie beschreibt die Entstehung des Lagerkomplexes Reichenau in Innsbruck, die Einweisungsgründe und die Funktionen des Lagers, die weit über jene eines typischen Arbeitserziehungslagers hinausreichten. Die Arbeits- und Lebensbedingungen der Häftlinge werden im Detail analysiert. Ausführliche Lebensgeschichten der Gefangenen, die ermordet wurden, aber auch jener, die überlebt haben, illustrieren die Strukturen. Die Studie identifizierte 115 Tote, die allesamt namentlich und mit ihren Grunddaten erfasst sind. Ein Kapitel ist der juristischen Aufarbeitung gewidmet, ein anderes schildert ausführlich die Biografien von über 70 Tätern des Arbeitserziehungslagers Reichenau. Das Lager wurde auch in der Zweiten Republik von 1945 bis Ende der 1960er Jahre genutzt; dieser Phase der Nachnutzung gilt besonderes Augenmerk. Den Abschluss bildet der gesellschaftspolitische Umgang mit dem Arbeitserziehungslager sowie die Etablierung einer Erinnerungskultur. Im Herbst 2026 wird in der Reichenau ein eigener Gedenk-, Lern- und Informationsort eröffnet.
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Das Arbeitserziehungslager Innsbruck-Reichenau, Horst Schreiber
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- Erscheinungsdatum
- 2026
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- (Hardcover)
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