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Etwas Seltenes überhaupt

Erinnerungen

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„Etwas Seltenes überhaupt“ nannte der Journalist Rudolf Olden Gabriele Tergit, die mit ihrem Roman „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“ berühmt wurde. Zweifelsfrei gehört sie zu den bemerkenswertesten und mutigsten Frauen des 20. Jahrhunderts. Als erste weibliche Gerichtsreporterin der Weimarer Republik machte sie anhand scheinbar unbedeutender Fälle auf die großen Problematiken ihrer Epoche aufmerksam. Aus der Position einer sozialkritischen Beobachterin heraus beschrieb sie die Gewalt und den zunehmenden Einfluss der Nationalsozialisten. Diese setzten Gabriele Tergit ganz oben auf die Liste politischer Gegner, was sie schließlich, nachdem sie in der Nacht ihres 39. Geburtstags von einem SA-Trupp bedroht wurde, zur Flucht aus Deutschland zwang. Ihr zweiter Roman „Effingers“, der das Schicksal einer jüdischen Familie in Berlin schildert, erschien im Jahr 1951. Eine Sammlung ihrer Gerichtsreportagen wurde erst posthum publiziert, ebenso ihre eindrücklichen Erinnerungen „Etwas Seltenes überhaupt“. Diese erschienen erstmals ein Jahr nach ihrem Tod - und nun in einer lang erwarteten, von Nicole Henneberg neu edierten und mit einem Nachwort versehenen Neuausgabe."

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Etwas Seltenes überhaupt, Gabriele Tergit

Sprache
Erscheinungsdatum
2018
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(Hardcover)
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Titel
Etwas Seltenes überhaupt
Untertitel
Erinnerungen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gabriele Tergit
Erscheinungsdatum
2018
Einband
Hardcover
Seitenzahl
417
ISBN10
3895614920
ISBN13
9783895614927
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
„Etwas Seltenes überhaupt“ nannte der Journalist Rudolf Olden Gabriele Tergit, die mit ihrem Roman „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“ berühmt wurde. Zweifelsfrei gehört sie zu den bemerkenswertesten und mutigsten Frauen des 20. Jahrhunderts. Als erste weibliche Gerichtsreporterin der Weimarer Republik machte sie anhand scheinbar unbedeutender Fälle auf die großen Problematiken ihrer Epoche aufmerksam. Aus der Position einer sozialkritischen Beobachterin heraus beschrieb sie die Gewalt und den zunehmenden Einfluss der Nationalsozialisten. Diese setzten Gabriele Tergit ganz oben auf die Liste politischer Gegner, was sie schließlich, nachdem sie in der Nacht ihres 39. Geburtstags von einem SA-Trupp bedroht wurde, zur Flucht aus Deutschland zwang. Ihr zweiter Roman „Effingers“, der das Schicksal einer jüdischen Familie in Berlin schildert, erschien im Jahr 1951. Eine Sammlung ihrer Gerichtsreportagen wurde erst posthum publiziert, ebenso ihre eindrücklichen Erinnerungen „Etwas Seltenes überhaupt“. Diese erschienen erstmals ein Jahr nach ihrem Tod - und nun in einer lang erwarteten, von Nicole Henneberg neu edierten und mit einem Nachwort versehenen Neuausgabe."