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Passagen Zeitgeschehen: Variationen eines Vorurteils

Eine Entwicklungsgeschichte des Antisemitismus in Österreich

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  • 264 Seiten
  • 10 Lesestunden

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In der zeitgenössischen Antisemitismusforschung hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine gründliche und umfassende Erforschung des Phänomens Antisemitismus nur durch Einbeziehung der Forschungsergebnisse verschiedener Disziplinen möglich ist. Dieser Erkenntnis verpflichtet sich auch die Studie von Doris Sottopietra, die historische, politikwissenschaftliche, soziologische und philosophische Ansätze zur Thematik berücksichtigt und durch ihre Verknüpfung die Möglichkeit bietet, ein Gesamtbild des antisemitischen Konzepts zu entwerfen. Am Beispiel Österreichs entwickelt die Autorin dieses Vorurteil in der Vielfalt seiner Ausformungen, in seinen inhaltlichen Diskontinuitäten und Transformationen. Sie zeichnet die Mittel und Formen ihrer Instrumentalisierung, ihre Veränderungen und ihre Intensivierung nach, um die Gründe, besonders jedoch die Konsequenzen dieser Vorurteilsform zu erfassen – sowohl in Hinsicht auf die Betroffenen als auch in den Auswirkungen auf die nichtjüdische antisemitische Gesellschaft.

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Passagen Zeitgeschehen: Variationen eines Vorurteils, Doris Sottopietra

Sprache
Erscheinungsdatum
1997
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(Paperback),
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Titel
Passagen Zeitgeschehen: Variationen eines Vorurteils
Untertitel
Eine Entwicklungsgeschichte des Antisemitismus in Österreich
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1997
Einband
Paperback
Seitenzahl
264
ISBN10
3851652436
ISBN13
9783851652437
Reihe
Beschreibung
In der zeitgenössischen Antisemitismusforschung hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine gründliche und umfassende Erforschung des Phänomens Antisemitismus nur durch Einbeziehung der Forschungsergebnisse verschiedener Disziplinen möglich ist. Dieser Erkenntnis verpflichtet sich auch die Studie von Doris Sottopietra, die historische, politikwissenschaftliche, soziologische und philosophische Ansätze zur Thematik berücksichtigt und durch ihre Verknüpfung die Möglichkeit bietet, ein Gesamtbild des antisemitischen Konzepts zu entwerfen. Am Beispiel Österreichs entwickelt die Autorin dieses Vorurteil in der Vielfalt seiner Ausformungen, in seinen inhaltlichen Diskontinuitäten und Transformationen. Sie zeichnet die Mittel und Formen ihrer Instrumentalisierung, ihre Veränderungen und ihre Intensivierung nach, um die Gründe, besonders jedoch die Konsequenzen dieser Vorurteilsform zu erfassen – sowohl in Hinsicht auf die Betroffenen als auch in den Auswirkungen auf die nichtjüdische antisemitische Gesellschaft.