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Nero

Der römische Kaiser und seine Zeit

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Bereits zu seinen Lebzeiten höchst umstritten, steht Nero für den Inbegriff eines schlechten Herrschers und als Sinnbild für Dekadenz, Grausamkeit und Rücksichtslosigkeit. Als Mäzen förderte der schwärmerische Kaiser Kunst, Literatur, Architektur und Schauwesen. Im Mittelpunkt der Kritik stand dabei zunehmend seine öffentliche Selbstdarstellung. Neros Eindruck auf die Nachwelt speist sich aus der Faszination für seine zerrissene und eindrucksstarke Herrscherpersönlichkeit. Kunst, Literatur und Film haben die dramatischen Geschehnisse um den römischen Kaiser verarbeitet und in eine breite Öffentlichkeit getragen. Doch das heutige Bild ist weitgehend geprägt von einseitigen Berichten und Interpretationen. 140 Jahre nach der ersten bahnbrechenden Arbeit von Hermann Schiller (Berlin 1872) nähert sich Julian Krügers Nero-Darstellung der Person und ihrem Wirken umfassend und differenziert. Auch dem frühen Christentum und der jüdischen Geschichte dieser Zeit wird gebührender Platz eingeräumt. Das Buch wendet sich an das Fachpublikum und empfiehlt sich darüber hinaus breiteren Leserkreisen als eine Einführung in die Geschichte der Römischen Kaiserzeit.

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Nero, Julian Krüger

Sprache
Erscheinungsdatum
2012
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(Hardcover),
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Titel
Nero
Untertitel
Der römische Kaiser und seine Zeit
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Julian Krüger
Erscheinungsdatum
2012
Einband
Hardcover
Seitenzahl
654
ISBN10
341220899X
ISBN13
9783412208998
Reihe
Beschreibung
Bereits zu seinen Lebzeiten höchst umstritten, steht Nero für den Inbegriff eines schlechten Herrschers und als Sinnbild für Dekadenz, Grausamkeit und Rücksichtslosigkeit. Als Mäzen förderte der schwärmerische Kaiser Kunst, Literatur, Architektur und Schauwesen. Im Mittelpunkt der Kritik stand dabei zunehmend seine öffentliche Selbstdarstellung. Neros Eindruck auf die Nachwelt speist sich aus der Faszination für seine zerrissene und eindrucksstarke Herrscherpersönlichkeit. Kunst, Literatur und Film haben die dramatischen Geschehnisse um den römischen Kaiser verarbeitet und in eine breite Öffentlichkeit getragen. Doch das heutige Bild ist weitgehend geprägt von einseitigen Berichten und Interpretationen. 140 Jahre nach der ersten bahnbrechenden Arbeit von Hermann Schiller (Berlin 1872) nähert sich Julian Krügers Nero-Darstellung der Person und ihrem Wirken umfassend und differenziert. Auch dem frühen Christentum und der jüdischen Geschichte dieser Zeit wird gebührender Platz eingeräumt. Das Buch wendet sich an das Fachpublikum und empfiehlt sich darüber hinaus breiteren Leserkreisen als eine Einführung in die Geschichte der Römischen Kaiserzeit.