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Weltrepublik

Globalisierung und Demokratie

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Die Debatte über Globalisierung konzentriert sich oft auf wirtschaftliche, umweltbezogene und migrationsbezogene Probleme sowie die Ängste und Herausforderungen, die sie für den traditionellen Staat mit sich bringt. Der vorliegende Band präsentiert jedoch Bausteine für eine umfassende Theorie der globalen Gerechtigkeit. Einige Autoren schlagen Alternativen zur Idee einer Weltrepublik vor, wie eine strategische Weltordnung oder die Republikanisierung der Einzelstaaten. Die Mehrheit orientiert sich an dem Vorschlag des Tübinger Philosophen Otfried Höffe, der eine komplementäre Weltrepublik als Rechtsimperativ entwirft. Diese umfasst neben der globalen und der nationalen Ebene auch eine kontinentale Ebene und regelt die Beziehungen zwischen diesen durch die Prinzipien von Föderalismus und Subsidiarität. Die Autoren lehnen sowohl einen „homogenen Weltstaat“ als auch eine Reduktion globaler Gerechtigkeit auf die übliche Ethik humanitärer Interventionen ab. Sie bemühen sich, die Anforderungen der Gerechtigkeit – wie Freiheit, Gleichheit und Vielfalt – präziser an die Vision einer Weltrepublik anzupassen.

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Weltrepublik, Stefan Gosepath, Jean-Christophe Merle

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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(Paperback),
Buchzustand
Gebraucht - Gut
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Titel
Weltrepublik
Untertitel
Globalisierung und Demokratie
Sprache
Deutsch
Verlag
Beck
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Paperback
Seitenzahl
224
ISBN10
3406495125
ISBN13
9783406495120
Reihe
Beschreibung
Die Debatte über Globalisierung konzentriert sich oft auf wirtschaftliche, umweltbezogene und migrationsbezogene Probleme sowie die Ängste und Herausforderungen, die sie für den traditionellen Staat mit sich bringt. Der vorliegende Band präsentiert jedoch Bausteine für eine umfassende Theorie der globalen Gerechtigkeit. Einige Autoren schlagen Alternativen zur Idee einer Weltrepublik vor, wie eine strategische Weltordnung oder die Republikanisierung der Einzelstaaten. Die Mehrheit orientiert sich an dem Vorschlag des Tübinger Philosophen Otfried Höffe, der eine komplementäre Weltrepublik als Rechtsimperativ entwirft. Diese umfasst neben der globalen und der nationalen Ebene auch eine kontinentale Ebene und regelt die Beziehungen zwischen diesen durch die Prinzipien von Föderalismus und Subsidiarität. Die Autoren lehnen sowohl einen „homogenen Weltstaat“ als auch eine Reduktion globaler Gerechtigkeit auf die übliche Ethik humanitärer Interventionen ab. Sie bemühen sich, die Anforderungen der Gerechtigkeit – wie Freiheit, Gleichheit und Vielfalt – präziser an die Vision einer Weltrepublik anzupassen.