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Konzepte der Humanwissenschaften: Tanztherapie

Seelische und körperliche Entwicklung im Spiegel der Bewegung. Ein psychoanalytisches Konzept

Autor*innen

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  • 259 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Die Tanztherapie als neue Form der Körpertherapie hat im vergangenen Jahrzehnt auch hierzulande immer mehr Anhänger gefunden. Das Buch von E. Siegel hat dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet, weil es ihr gelungen ist, die praktische tanztherapeutische Arbeit durch ein umfassendes psychoanalytisch orientiertes theoretisches Modell zu fundieren. Der Körper enthält die Spuren alles Erlebten, und in seinen Bewegungen werden die inneren Konflikte und Entwicklungshemmungen eines Menschen sichtbar. Die Autorin geht davon aus, dass es in jedem Entwicklungsstadium nicht nur bestimmte charakteristische Abwehrmechanismen, Ängste oder Objektbeziehungen gibt, sondern auch entsprechende entwicklungsspezifische Bewegungsformen. Die Arbeit mit dem Körper und der tänzerischen Bewegung dient zunächst diagnostischen Zwecken, vor allem aber wird durch sie der unterdrückte Motilitätstrieb befreit, abgespaltene Anteile des Körperbildes werden integriert und die verlorengegangene Einheit von Leib und Seele wiederhergestellt.

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Konzepte der Humanwissenschaften: Tanztherapie, Elaine V. Siegel

Sprache
Erscheinungsdatum
1997
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(Paperback),
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Titel
Konzepte der Humanwissenschaften: Tanztherapie
Untertitel
Seelische und körperliche Entwicklung im Spiegel der Bewegung. Ein psychoanalytisches Konzept
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Elaine V. Siegel
Erscheinungsdatum
1997
Einband
Paperback
Seitenzahl
259
ISBN10
3608910050
ISBN13
9783608910056
Reihe
Beschreibung
Die Tanztherapie als neue Form der Körpertherapie hat im vergangenen Jahrzehnt auch hierzulande immer mehr Anhänger gefunden. Das Buch von E. Siegel hat dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet, weil es ihr gelungen ist, die praktische tanztherapeutische Arbeit durch ein umfassendes psychoanalytisch orientiertes theoretisches Modell zu fundieren. Der Körper enthält die Spuren alles Erlebten, und in seinen Bewegungen werden die inneren Konflikte und Entwicklungshemmungen eines Menschen sichtbar. Die Autorin geht davon aus, dass es in jedem Entwicklungsstadium nicht nur bestimmte charakteristische Abwehrmechanismen, Ängste oder Objektbeziehungen gibt, sondern auch entsprechende entwicklungsspezifische Bewegungsformen. Die Arbeit mit dem Körper und der tänzerischen Bewegung dient zunächst diagnostischen Zwecken, vor allem aber wird durch sie der unterdrückte Motilitätstrieb befreit, abgespaltene Anteile des Körperbildes werden integriert und die verlorengegangene Einheit von Leib und Seele wiederhergestellt.