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Die Tanztherapie als neue Form der Körpertherapie hat im vergangenen Jahrzehnt auch hierzulande immer mehr Anhänger gefunden. Das Buch von E. Siegel hat dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet, weil es ihr gelungen ist, die praktische tanztherapeutische Arbeit durch ein umfassendes psychoanalytisch orientiertes theoretisches Modell zu fundieren. Der Körper enthält die Spuren alles Erlebten, und in seinen Bewegungen werden die inneren Konflikte und Entwicklungshemmungen eines Menschen sichtbar. Die Autorin geht davon aus, dass es in jedem Entwicklungsstadium nicht nur bestimmte charakteristische Abwehrmechanismen, Ängste oder Objektbeziehungen gibt, sondern auch entsprechende entwicklungsspezifische Bewegungsformen. Die Arbeit mit dem Körper und der tänzerischen Bewegung dient zunächst diagnostischen Zwecken, vor allem aber wird durch sie der unterdrückte Motilitätstrieb befreit, abgespaltene Anteile des Körperbildes werden integriert und die verlorengegangene Einheit von Leib und Seele wiederhergestellt.
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Konzepte der Humanwissenschaften: Tanztherapie, Elaine V. Siegel
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1997
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- (Paperback),
- Buchzustand
- Gebraucht - Gut
- Preis
- 5,19 €inkl. MwSt.
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- Titel
- Konzepte der Humanwissenschaften: Tanztherapie
- Untertitel
- Seelische und körperliche Entwicklung im Spiegel der Bewegung. Ein psychoanalytisches Konzept
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Elaine V. Siegel
- Verlag
- Klett-Cotta
- Erscheinungsdatum
- 1997
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 259
- ISBN10
- 3608910050
- ISBN13
- 9783608910056
- Reihe
- Schlagwörter
- Psychologische Thematik, Psychologie
- Beschreibung
- Die Tanztherapie als neue Form der Körpertherapie hat im vergangenen Jahrzehnt auch hierzulande immer mehr Anhänger gefunden. Das Buch von E. Siegel hat dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet, weil es ihr gelungen ist, die praktische tanztherapeutische Arbeit durch ein umfassendes psychoanalytisch orientiertes theoretisches Modell zu fundieren. Der Körper enthält die Spuren alles Erlebten, und in seinen Bewegungen werden die inneren Konflikte und Entwicklungshemmungen eines Menschen sichtbar. Die Autorin geht davon aus, dass es in jedem Entwicklungsstadium nicht nur bestimmte charakteristische Abwehrmechanismen, Ängste oder Objektbeziehungen gibt, sondern auch entsprechende entwicklungsspezifische Bewegungsformen. Die Arbeit mit dem Körper und der tänzerischen Bewegung dient zunächst diagnostischen Zwecken, vor allem aber wird durch sie der unterdrückte Motilitätstrieb befreit, abgespaltene Anteile des Körperbildes werden integriert und die verlorengegangene Einheit von Leib und Seele wiederhergestellt.


