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- 496 Seiten
- 18 Lesestunden
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Kein anderes Buch hält so präzise und eindrucksvoll fest, was Politiker, Journalisten und Historiker oft zu verschweigen versuchen, wie das Werk von Heinrich Hannover, das die Jahre 1954 bis 1974 behandelt. Im zweiten Band seiner Erinnerungen zeigt Hannover, dass die Bundesrepublik auch nach den gesellschaftlichen Veränderungen von 1968 an alten Problemen litt. Während der Staat bereits die Schuldigen der ersten und zweiten Terroristen-Generation benannt hatte, bietet Hannover durch seine spannendsten Fälle eine andere Perspektive und verdeutlicht, wie die Bundesrepublik weiterhin gegen ihre Kritiker vorging, etwa gegen Kriegs- und Atomwaffengegner. Auch im Justizapparat hatten oft noch die Juristen des Nationalsozialismus Einfluss. Nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten verteidigte Hannover Angeklagte in Prozessen wegen Landesverrats und in Fällen wie dem von Hans Modrow, der Wahlfälschung vorgeworfen wurde. Ereignisse, die als verjährt galten, wurden von Hannover erneut aufgerollt, wie der Mord an Ernst Thalmann und das Verfahren gegen Carl von Ossietzky. Heinrich Hannovers Buch ist erlebte Geschichte aus erster Hand und dabei so spannend wie ein Krimi.
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Aufbau-Sachbuch: Die Republik vor Gericht 1975-1995, Heinrich Hannover
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1999
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- (Hardcover),
- Buchzustand
- Gebraucht - Gut
- Preis
- 3,99 €inkl. MwSt.
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Aufbau-Sachbuch: Die Republik vor Gericht 1975-1995
- Untertitel
- Erinnerungen eines unbequemen Rechtsanwalts
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Heinrich Hannover
- Verlag
- Aufbau-Verlag
- Erscheinungsdatum
- 1999
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 496
- ISBN10
- 3351024819
- ISBN13
- 9783351024819
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Wahre Geschichten, Politikwissenschaft, Rechtsthematik, Soziale Probleme
- Beschreibung
- Kein anderes Buch hält so präzise und eindrucksvoll fest, was Politiker, Journalisten und Historiker oft zu verschweigen versuchen, wie das Werk von Heinrich Hannover, das die Jahre 1954 bis 1974 behandelt. Im zweiten Band seiner Erinnerungen zeigt Hannover, dass die Bundesrepublik auch nach den gesellschaftlichen Veränderungen von 1968 an alten Problemen litt. Während der Staat bereits die Schuldigen der ersten und zweiten Terroristen-Generation benannt hatte, bietet Hannover durch seine spannendsten Fälle eine andere Perspektive und verdeutlicht, wie die Bundesrepublik weiterhin gegen ihre Kritiker vorging, etwa gegen Kriegs- und Atomwaffengegner. Auch im Justizapparat hatten oft noch die Juristen des Nationalsozialismus Einfluss. Nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten verteidigte Hannover Angeklagte in Prozessen wegen Landesverrats und in Fällen wie dem von Hans Modrow, der Wahlfälschung vorgeworfen wurde. Ereignisse, die als verjährt galten, wurden von Hannover erneut aufgerollt, wie der Mord an Ernst Thalmann und das Verfahren gegen Carl von Ossietzky. Heinrich Hannovers Buch ist erlebte Geschichte aus erster Hand und dabei so spannend wie ein Krimi.


