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Gastfreundschaft der Kulturen

Der Weg zwischen Multikulti und neuem Nationalismus

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Die Debatte um die kulturelle Identität in Deutschland ist besonders herausfordernd. Johannes Heinrichs untersucht nüchtern, was eine deutsche Primär- oder gastgebende Kultur ausmacht, und stellt dabei einige Thesen auf: Eine multikulturelle Gesellschaft, die völlige Parität verschiedener Kulturen ohne Sprachgebiete anstrebt, ist weder realistisch noch wünschenswert. Multikultur ohne die Unterscheidung zwischen gastgebender und Gastkultur würde schnell zu einer Unkultur führen. Ein vertieftes Bewusstsein für kulturelle Identität ist nicht mit Nationalismus gleichzusetzen, sondern Voraussetzung für Multikultur. Eine gastgebende Kultur, deren sich die Gastgeber bewusst sind, ist entscheidend für die Integration von Immigranten und deren Kulturen. Dieses Bewusstsein bedeutet nicht Überlegenheitsgefühl, sondern den Gemeinschaftsgeist, der sich in Sitten und einer gemeinsamen Sprache zeigt. Kulturelle Integration von Einwanderern ist notwendig, ohne dass sie ihre Herkunftskulturen verleugnen müssen. Diese Grundregeln werden von verschiedenen politischen Lagern oft ignoriert. Die aktualisierte Neuauflage des Buches, ergänzt um Essays und ein Resümee, bietet eine klare und aktuelle Analyse der Diskussion um Einwanderung und kulturelle Identität, insbesondere im Kontext der Migrationskrise.

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Gastfreundschaft der Kulturen, Johannes Heinrichs

Sprache
Erscheinungsdatum
2017
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(Paperback),
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Gebraucht - Gut
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Titel
Gastfreundschaft der Kulturen
Untertitel
Der Weg zwischen Multikulti und neuem Nationalismus
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2017
Einband
Paperback
Seitenzahl
222
ISBN10
3838211588
ISBN13
9783838211589
Reihe
Beschreibung
Die Debatte um die kulturelle Identität in Deutschland ist besonders herausfordernd. Johannes Heinrichs untersucht nüchtern, was eine deutsche Primär- oder gastgebende Kultur ausmacht, und stellt dabei einige Thesen auf: Eine multikulturelle Gesellschaft, die völlige Parität verschiedener Kulturen ohne Sprachgebiete anstrebt, ist weder realistisch noch wünschenswert. Multikultur ohne die Unterscheidung zwischen gastgebender und Gastkultur würde schnell zu einer Unkultur führen. Ein vertieftes Bewusstsein für kulturelle Identität ist nicht mit Nationalismus gleichzusetzen, sondern Voraussetzung für Multikultur. Eine gastgebende Kultur, deren sich die Gastgeber bewusst sind, ist entscheidend für die Integration von Immigranten und deren Kulturen. Dieses Bewusstsein bedeutet nicht Überlegenheitsgefühl, sondern den Gemeinschaftsgeist, der sich in Sitten und einer gemeinsamen Sprache zeigt. Kulturelle Integration von Einwanderern ist notwendig, ohne dass sie ihre Herkunftskulturen verleugnen müssen. Diese Grundregeln werden von verschiedenen politischen Lagern oft ignoriert. Die aktualisierte Neuauflage des Buches, ergänzt um Essays und ein Resümee, bietet eine klare und aktuelle Analyse der Diskussion um Einwanderung und kulturelle Identität, insbesondere im Kontext der Migrationskrise.