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Ein Abend am See, drei Menschen bei Weißwein und angeregtem Gespräch: Der 72-jährige Helmut findet sich unerwartet in einer platonischen Ménage-à-trois wieder. Während er sich mit dem »Werther«, dem Klassiker unglücklicher Liebesgeschichten, beschäftigt, trifft er seine große Liebe aus der Studienzeit wieder. Was zunächst nach einem melancholischen Abend aussieht, führt zu innerer Klärung und Leichtigkeit. Im Austausch mit Veronika, einer Literaturwissenschaftlerin, und ihrem Mann, einem Kunsthistoriker, erhält Helmut neue Einsichten in die Leiden des jungen Werthers. Dabei wird ihm bewusst, wie narzisstisch geprägt Werthers Liebe und seine eigenen Erfahrungen als junger Liebender waren. Die Malerei von Henri Michaux wird zum künstlerischen und intellektuellen Bezugspunkt des Trios. Michaux thematisiert sowohl die Einzigartigkeit des Individuums als auch ein von narzisstischen Spiegelungen befreites zwischenmenschliches Verhältnis. In seinen Werken entsteht eine »Gemeinschaft der Heiligen«. So wird Eberhard Geislers Erzählung nicht nur zu einem intellektuellen Vergnügen, sondern auch zu einer berührenden Reflexion über das Wesen der Liebe, die Kraft der Freundschaft und die Gelassenheit, die uns mit den Jahren zuteilwird.
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Gemeinschaft der Heiligen, Eberhard Geisler
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2025
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- (Hardcover),
- Buchzustand
- Gebraucht - Sehr gut
- Preis
- 16,99 €inkl. MwSt.
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- Titel
- Gemeinschaft der Heiligen
- Untertitel
- Zugleich eine Revision von Goethes Werther
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Eberhard Geisler
- Verlag
- Gans Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2025
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 148
- ISBN10
- 3946392539
- ISBN13
- 9783946392538
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Psychologische Thematik, Liebe, Freundschaft, Literarische Fiktion
- Beschreibung
- Ein Abend am See, drei Menschen bei Weißwein und angeregtem Gespräch: Der 72-jährige Helmut findet sich unerwartet in einer platonischen Ménage-à-trois wieder. Während er sich mit dem »Werther«, dem Klassiker unglücklicher Liebesgeschichten, beschäftigt, trifft er seine große Liebe aus der Studienzeit wieder. Was zunächst nach einem melancholischen Abend aussieht, führt zu innerer Klärung und Leichtigkeit. Im Austausch mit Veronika, einer Literaturwissenschaftlerin, und ihrem Mann, einem Kunsthistoriker, erhält Helmut neue Einsichten in die Leiden des jungen Werthers. Dabei wird ihm bewusst, wie narzisstisch geprägt Werthers Liebe und seine eigenen Erfahrungen als junger Liebender waren. Die Malerei von Henri Michaux wird zum künstlerischen und intellektuellen Bezugspunkt des Trios. Michaux thematisiert sowohl die Einzigartigkeit des Individuums als auch ein von narzisstischen Spiegelungen befreites zwischenmenschliches Verhältnis. In seinen Werken entsteht eine »Gemeinschaft der Heiligen«. So wird Eberhard Geislers Erzählung nicht nur zu einem intellektuellen Vergnügen, sondern auch zu einer berührenden Reflexion über das Wesen der Liebe, die Kraft der Freundschaft und die Gelassenheit, die uns mit den Jahren zuteilwird.


