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„Was für eine sonderbare Familie sind wir! Man wird später Bücher über uns - nicht nur über einzelne von uns - schreiben“, ahnte Klaus Mann bereits 1936. Mit der Verfügbarkeit von Briefen, Tagebüchern und Erinnerungen der Manns hat die Soziologin und Familienforscherin Marianne Krüll die Geschichten der Familie Mann analysiert. Ihre Biographie, die auf langjährigen Forschungen basiert, folgt den Verstrickungen der Familie, beginnend mit dem Selbstmord Klaus Manns, und beleuchtet das generationsübergreifende Gewebe von Schuld, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Tod. Krüll zeigt, wie Erfolg und Scheitern, Selbstverwirklichung und Selbstvernichtung von den Familienmitgliedern unterschiedlich erlebt wurden. Durch ihre unkonventionelle Verknüpfung biographischer Details und Werkzitate entsteht ein faszinierendes Panorama und Psychogramm einer Familie, die für die Literatur des 20. Jahrhunderts von großer Bedeutung war. Das Buch gewinnt zusätzlich an Tiefe, da es die Leser dazu anregt, die Geschichte einer anderen Familie mit der eigenen zu vergleichen.
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Im Netz der Zauberer, Marianne Krüll
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2005
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- (Hardcover),
- Buchzustand
- Gebraucht - Gut
- Preis
- 4,39 €inkl. MwSt.
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Im Netz der Zauberer
- Untertitel
- Eine andere Geschichte der Familie Mann
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Marianne Krüll
- Verlag
- S. Fischer
- Erscheinungsdatum
- 2005
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 526
- ISBN10
- 3100420306
- ISBN13
- 9783100420305
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Weltliteratur, Deutsche Literatur, Biographien, Erinnerungen
- Beschreibung
- „Was für eine sonderbare Familie sind wir! Man wird später Bücher über uns - nicht nur über einzelne von uns - schreiben“, ahnte Klaus Mann bereits 1936. Mit der Verfügbarkeit von Briefen, Tagebüchern und Erinnerungen der Manns hat die Soziologin und Familienforscherin Marianne Krüll die Geschichten der Familie Mann analysiert. Ihre Biographie, die auf langjährigen Forschungen basiert, folgt den Verstrickungen der Familie, beginnend mit dem Selbstmord Klaus Manns, und beleuchtet das generationsübergreifende Gewebe von Schuld, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Tod. Krüll zeigt, wie Erfolg und Scheitern, Selbstverwirklichung und Selbstvernichtung von den Familienmitgliedern unterschiedlich erlebt wurden. Durch ihre unkonventionelle Verknüpfung biographischer Details und Werkzitate entsteht ein faszinierendes Panorama und Psychogramm einer Familie, die für die Literatur des 20. Jahrhunderts von großer Bedeutung war. Das Buch gewinnt zusätzlich an Tiefe, da es die Leser dazu anregt, die Geschichte einer anderen Familie mit der eigenen zu vergleichen.


