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In einem kleinen Dorf bei Parma wird ein anonym verfasster Brief an die falsche Adresse geliefert, was eine Kette von Ereignissen auslöst. Gefühlsverwirrungen, Eifersucht und Verlorenheit eskalieren, während eine andere Nachricht Gesetze ungültig macht und familiäre Tragödien offenbart. Die Möglichkeiten, diesen Umständen zu entkommen, scheinen undenkbar. Starre Traditionen, Betrug und Untreue führen zu Sprachlosigkeit – ein zeitloses Thema des Zusammenlebens, das hier gefährlich zugespitzt wird. Im 19. Jahrhundert erregte die Migration verarmter italienischer Bauern nach Frankreich politische Aufmerksamkeit. Diese Wanderbewegung, besonders aus den Regionen um Parma und Reggio, nahm nach der Einigung Italiens zu und erreichte nach dem Ersten Weltkrieg sowie in den Jahren des Faschismus ihren Höhepunkt. In den 1950er Jahren übertraf die Zahl der Auswanderer aus diesen Regionen die derjenigen aus dem Mezzogiorno in die USA. Männer und ältere Söhne arbeiten nach der Ernte in der Provence, um Schulden im Heimatdorf abzuzahlen. Jeder steht für sich und hat kaum Hoffnung, die Verhältnisse zu Hause zu ändern. Parallel dazu tragen die individuellen Konflikte die Last der starren Traditionen und Untreue mit sich, was die familiären Beziehungen zusätzlich belastet.
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Die Platanenmelodie, Hans Wilfried von Stockhausen
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2002
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- (Paperback),
- Buchzustand
- Gebraucht - Gut
- Preis
- 5,49 €inkl. MwSt.
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- Titel
- Die Platanenmelodie
- Untertitel
- Roman
- Autor*innen
- Hans Wilfried von Stockhausen
- Verlag
- Books on Demand
- Erscheinungsdatum
- 2002
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 220
- ISBN10
- 3831141444
- ISBN13
- 9783831141449
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Historische Romane, Familie, Beziehungen, Soziale Probleme, Migration
- Beschreibung
- In einem kleinen Dorf bei Parma wird ein anonym verfasster Brief an die falsche Adresse geliefert, was eine Kette von Ereignissen auslöst. Gefühlsverwirrungen, Eifersucht und Verlorenheit eskalieren, während eine andere Nachricht Gesetze ungültig macht und familiäre Tragödien offenbart. Die Möglichkeiten, diesen Umständen zu entkommen, scheinen undenkbar. Starre Traditionen, Betrug und Untreue führen zu Sprachlosigkeit – ein zeitloses Thema des Zusammenlebens, das hier gefährlich zugespitzt wird. Im 19. Jahrhundert erregte die Migration verarmter italienischer Bauern nach Frankreich politische Aufmerksamkeit. Diese Wanderbewegung, besonders aus den Regionen um Parma und Reggio, nahm nach der Einigung Italiens zu und erreichte nach dem Ersten Weltkrieg sowie in den Jahren des Faschismus ihren Höhepunkt. In den 1950er Jahren übertraf die Zahl der Auswanderer aus diesen Regionen die derjenigen aus dem Mezzogiorno in die USA. Männer und ältere Söhne arbeiten nach der Ernte in der Provence, um Schulden im Heimatdorf abzuzahlen. Jeder steht für sich und hat kaum Hoffnung, die Verhältnisse zu Hause zu ändern. Parallel dazu tragen die individuellen Konflikte die Last der starren Traditionen und Untreue mit sich, was die familiären Beziehungen zusätzlich belastet.


