Gratis Versand ab 16,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Erinnerungen an den Journalismus

Autor*innen

Mehr zum Buch

Die Medienwelt ist im Umbruch. Aus erster Hand berichtet der Journalist Otmar Hersche über die Veränderungen in der Schweizer Medienlandschaft, die er in den letzten 50 Jahren sozusagen am eigenen Leib erlebt hat. Hersche, der unter anderem Direktor von Radio und Fernsehen DRS und Chefredaktor der Tagesschau des Fernsehens war, erzählt, wie die parteinahen Zeitungen, die während Jahrzehnten die Vielfalt politischer Meinungen zum Ausdruck gebracht hatten, eine nach der anderen aufgeben mussten. Wie die Presse zum Geschäft wurde, das immer mehr von immer weniger Verlagshäusern betrieben wurde. Vergleichbares spielte sich bei Radio und Fernsehen ab. Das SRG-Monopol brach zusammen. Kommerzielle Anbieter etablierten sich in einem Supermarkt, in dem es in erster Linie um Marktanteile geht. Diese Entwicklungen wurden begleitet von radikalen gesellschaftlichen Umbrüchen. Stichworte: die 68er-Revolte, die Jugendbewegung der 80er-Jahre, das Zweite Vatikanische Konzil, der Kalte Krieg in seiner helvetischen Ausprägung. In der Erinnerung des Autors tauchen Menschen auf, die ihre Zeit prägten, etwa der Philosoph Max Horkheimer, die dissidenten jugoslawischen Marxisten, Niklaus Meienberg. Otmar Hersches Mediengeschichten illustrieren ein Stück Mediengeschichte und sind zugleich ein Teil seiner eigenen Lebensgeschichte.

Buchkauf

Erinnerungen an den Journalismus, Otmar Hersche

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback),
Buchzustand
Gebraucht - Sehr gut
Preis
9,99 €inkl. MwSt.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Erinnerungen an den Journalismus
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Otmar Hersche
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Paperback
Seitenzahl
301
ISBN10
3858693812
ISBN13
9783858693815
Reihe
Beschreibung
Die Medienwelt ist im Umbruch. Aus erster Hand berichtet der Journalist Otmar Hersche über die Veränderungen in der Schweizer Medienlandschaft, die er in den letzten 50 Jahren sozusagen am eigenen Leib erlebt hat. Hersche, der unter anderem Direktor von Radio und Fernsehen DRS und Chefredaktor der Tagesschau des Fernsehens war, erzählt, wie die parteinahen Zeitungen, die während Jahrzehnten die Vielfalt politischer Meinungen zum Ausdruck gebracht hatten, eine nach der anderen aufgeben mussten. Wie die Presse zum Geschäft wurde, das immer mehr von immer weniger Verlagshäusern betrieben wurde. Vergleichbares spielte sich bei Radio und Fernsehen ab. Das SRG-Monopol brach zusammen. Kommerzielle Anbieter etablierten sich in einem Supermarkt, in dem es in erster Linie um Marktanteile geht. Diese Entwicklungen wurden begleitet von radikalen gesellschaftlichen Umbrüchen. Stichworte: die 68er-Revolte, die Jugendbewegung der 80er-Jahre, das Zweite Vatikanische Konzil, der Kalte Krieg in seiner helvetischen Ausprägung. In der Erinnerung des Autors tauchen Menschen auf, die ihre Zeit prägten, etwa der Philosoph Max Horkheimer, die dissidenten jugoslawischen Marxisten, Niklaus Meienberg. Otmar Hersches Mediengeschichten illustrieren ein Stück Mediengeschichte und sind zugleich ein Teil seiner eigenen Lebensgeschichte.