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Unfreiwilliges Erinnern

Zur Bedeutung der Wannsee-Konferenz in Geschichte und Gegenwart

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Fünfzehn hochrangige Vertreter des NS-Regimes treffen sich am 20. Januar 1942 im Gästehaus der SS am Wannsee, um über die »Endlösung der europäischen Judenfrage«, den Mord an allen Jüdinnen und Juden Europas, zu beraten. Erst 1992 wird an diesem historischen Ort eine Gedenk- und Bildungsstätte eröffnet. So wie die später »Wannsee-Konferenz« genannte Besprechung sinnbildlich für die Beteiligung der staatlichen Verwaltung an einem beispiellosen Verbrechen steht, so spiegelt sich in der Auseinandersetzung um einen Dokumentations- und Gedenkort am Wannsee die verhaltene bis ablehnende Einstellung gegenüber den Überlebenden und ihren Erfahrungen mit der Shoah. Die Villa am Wannsee zeigt unterschiedliche Perspektiven auf die Vergangenheit auf. Bis heute ist die Auseinandersetzung um Nationalsozialismus und Shoah nicht abgeschlossen.

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Unfreiwilliges Erinnern, Marcus Gryglewski, Deborah Hartmann, Matthias Haß, Aya Zarfati

Sprache
Erscheinungsdatum
2025
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(Paperback),
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Titel
Unfreiwilliges Erinnern
Untertitel
Zur Bedeutung der Wannsee-Konferenz in Geschichte und Gegenwart
Sprache
Deutsch
Einband
Paperback
ISBN10
3982546931
ISBN13
9783982546933
Reihe
Beschreibung
Fünfzehn hochrangige Vertreter des NS-Regimes treffen sich am 20. Januar 1942 im Gästehaus der SS am Wannsee, um über die »Endlösung der europäischen Judenfrage«, den Mord an allen Jüdinnen und Juden Europas, zu beraten. Erst 1992 wird an diesem historischen Ort eine Gedenk- und Bildungsstätte eröffnet. So wie die später »Wannsee-Konferenz« genannte Besprechung sinnbildlich für die Beteiligung der staatlichen Verwaltung an einem beispiellosen Verbrechen steht, so spiegelt sich in der Auseinandersetzung um einen Dokumentations- und Gedenkort am Wannsee die verhaltene bis ablehnende Einstellung gegenüber den Überlebenden und ihren Erfahrungen mit der Shoah. Die Villa am Wannsee zeigt unterschiedliche Perspektiven auf die Vergangenheit auf. Bis heute ist die Auseinandersetzung um Nationalsozialismus und Shoah nicht abgeschlossen.